Mann des Spiels:
Christian Clemens, gestern im Zentrum eingesetzt: „Ich war ein Achter im Spielsystem des Trainers.“ Bereitete ein Tor vor und erzielte das entscheidende Tor, ein wunderschönes obendrein. Auch danach in Topform: Riesen-Jubel-Sprint über das halbe Feld mit anschließendem Bauchrutscher.
Der 1. FC Köln hat das erste Pflichtspiel des Jahres mit etwas Glück gewonnen. Die Einzelkritik der FC-Spieler von KStA-Redakteur Stephan Klemm.
Foto: dpaMoment zum Vergessen:
Ein langer Moment: Die zweite Halbzeit des 1. FC Köln (mit Ausnahme des Clemens-Augenblicks). Zu passiv, zu ängstlich, zu gehemmt, zu wenig.
Das war gut:
Die erste Hälfte der Kölner. Das Gegenteil des schlechten zweiten Durchgangs: hohes Tempo, gelungene Ballstafetten, Flanken, lange Bälle, kurze Pässe – fast alles gelang. Außer vielen Toren.
Im ersten Pflichtspiel des Jahres bekam es der 1. FC Köln mit Erzgebirge Aue zu tun. Im Rhein-Energie-Stadion fanden sich 41.800 Zuschauer ein.
Foto: dpaDas war schlecht:
Der Ertrag aus der guten Phase. Die zwei Tore mehr als das 1:0, mit dem man in die Pause ging, hätten dem Spiel eine ganz andere Note verliehen.
Das sagen wir:
Die Kölner haben sich dank eines glücklichen Sieges die Option auf ihr Ziel für die Rückrunde erhalten: Platz drei erreichen. Ein Unentschieden hätte diesen Wunsch fast schon am 20. Spieltag beendet. Nun aber darf der FC auf eine Leistungssteigerung hoffen, mit der er seine beiden Auswärtsspiele in Cottbus und St. Pauli bestehen kann. Um Platz drei nicht aus den Augen zu verlieren.


