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Aufstiegskampf: 1. FC Köln grüßt von Platz drei

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Der 1. FC Köln ist auf dem Vormarsch. Foto: Rainer Dahmen
Premiere für den 1. FC Köln in der laufenden Saison: Durch einen 2:1-Heimsieg über den SSV Jahn Regensburg und den Patzer des Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern hat der FC erstmals den Relegationsplatz erobert.  Von
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Köln

Das Wichtigste zuerst:

Die Zweitliga-Mannschaft des 1. FC Köln ist nach ihrem 2:1-Sieg vom Ostersonntag gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Die Übernahme des Relegationsplatzes wurde möglich, weil der 1. FC Kaiserslautern zeitgleich 1:1 beim SV Sandhausen, dem Tabellenvorletzten, spielte. Köln verwandelte auf diese Weise einen Rückstand von einem Punkt auf die Lauterer (so war die Situation vor diesem 27. Spieltag) in einen Ein-Punkte-Vorsprung nach dem Osterwochenende.

Nicht so wichtig:

Für die Kölner Stimmung ist es nicht so wichtig, dass es ein mühsamer Sieg war. Es zählt der Ertrag, und der ist mit der Eroberung von Tabellenposition drei sehr üppig.

Die Tore:

Die Kölner gingen in der 28. Minute in Führung, das 1:0 erzielte Kevin McKenna mit dem Kopf (womit sonst?), es war das fünfte Saisontor des Kanadiers. Das 1:1 erzielte der eingewechselte Regensburger Marco Djuricin, zuvor konnten sich die Gäste locker durch die FC-Hintermannschaft kombinieren. Kurz vor dem Abpfiff, es lief die 87. Minute, erzielte der Österreicher Daniel Royer doch noch den Siegtreffer für die Kölner. Er drückte eine harte Flanke von Christian Clemens aus drei Metern über die Linie.

Mann des Spiels:

Christian Clemens. Der Kölner Mittelfeldspieler besticht durch große Form, übernimmt Verantwortung, hatte die entscheidenden Ideen und überzeugte mit einer Lust auf drei Punkte, die seine Kollegen inspirierte. Clemens bereitete das 1:0 vor, er schoss die Ecke, die Tobias Strobl per Kopf zu Kevin McKenna weiterleitete, der den Ball ins Tor köpfte. Und Clemens sprintete in der 87. Minute bis zur Außenlinie, von wo seine Flanke den wartenden Daniel Royer erreichte.

Moment des Spiels:

Das war der Augenblick, als Daniel Royer in der 87. Minute doch noch das 2:1 für Köln erzielte. Die Folge: großer, euphorischer Jubel im Stadion.

Stanislawski zum Sieg gegen Regensburg

Moment zum Vergessen:

Dieser Augenblick passierte in der 67. Minute, als Thomas Bröker einen Elfmeter verschoss, den letztlich wiederum Christian Clemens herausholte (er wurde von Regensburgs Koray Altinay im Strafraum gefoult).

Das war gut:

Die Moral des FC. Trainer Holger Stanislawski monierte „zu viele einfache Fehler“, „zu viele Ballverluste“ und die Tatsache, „dass wir Situationen, die zum 2:0 hätten führen können, nicht für uns genutzt haben“. Dennoch aber suchten die Kölner die Entscheidung in einer Partie, die sie nach dem späten Ausgleich in der 73. Minute noch aus der Hand zu geben drohten. Und es gelang, was dem Team gewiss noch einen Schub Extra-Selbstvertrauen verleihen dürfte.

Das war schlecht:

Nicht gut hatte im Spiel gegen Regensburg das improvisierte FC-Sturmduo Thomas Bröker und Stefan Maierhofer funktioniert. Stanislawski bezeichnete die Leistung der beiden als „ausbaufähig“. Dem FC fehlte Torjäger Anthony Ujah sehr, der Nigerianer fiel wegen einer Magen-Darm-Grippe aus.

Wer gewinnt das Gipfeltreffen?

Das sagt Holger Stanislawski:

„Grundsätzlich bin ich erst einmal glücklich, dass wir die drei Punkte hier behalten können. Wir wussten, dass es eine schwere Partie wird. Nicht nur wegen der Begleitumstände mit dem Blick auf die Tabelle, sondern auch, weil Regensburg eine gute Mannschaft besitzt.“

Das sagen wir:

Der 1. FC Köln hat seine erstaunliche Serie weiter ausgebaut, er ist nun seit 15 Spielen ungeschlagen. Und weil er zuletzt sehr häufig gewonnen hat – sechs Mal in den acht Partien des Jahres 2013 – hat er nun das umgesetzt, was er sich vorgenommen hat: Der Klub besetzt nun Tabellenposition drei, der Vorsprung auf den Vierten aus Kaiserslautern ist mit einem Punkt allerdings sehr gering. Diese Konstellation birgt eine Menge Spannung und Brisanz, zumal Kaiserslautern am kommenden Freitag den FC auf dem Betzenberg zu einer Art Finale um Rang drei erwartet.

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