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Aufstiegskampf: Fokus nur auf Dresden

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FC-Coach Holger Stanislawski. Foto: dpa
FC-Trainer Holger Stanislawski erwartet am Montagabend ein „hochintensives Spiel", das Fernduell um Platz drei mit dem 1. FC Kaiserslautern tritt in den Hintergrund. Ob Christian Eichner in der Startelf stehen wird, ist offen.  Von
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Köln

Am Sonntagabend ist das Team des 1. FC Köln nach Dresden geflogen, zuvor hat der Zweitligist noch eine Trainingseinheit im Rhein-Energie-Stadion absolviert. In der Hauptstadt des Freistaates Sachsen geht die Reise der Kölner durch die Liga weiter, am Montagabend gastiert die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski beim örtlichen Klub mit Namen Dynamo (20.15 Uhr, live bei Sport 1 und Sky), ein Abstiegskandidat, derzeit auf Rang 16 der Tabelle notiert.

„Wollen gegen Dresden gewinnen“

Doch von dieser Platzierung will sich Stanislawski nicht täuschen lassen, er sagt: „Das wird ein sehr, sehr schweres Auswärtsspiel.“ Eben weil Dynamo Dresden unter Druck stehe, punkten zu müssen, um sich aus seiner Lage zu befreien.
Zur Untermauerung seiner These weist Stanislawski auf das bisher letzte Heimspiel der Dresdner hin – das haben sie vor zwei Wochen mit 1:0 gegen Tabellenführer Hertha BSC Berlin gewonnen.

Gute Offensivspieler

Die Mischung aus einem lautstarken Publikum, und einer Stanislawski zufolge vor allem „mit vier guten Offensivspielern“ besetzten Elf sei durchaus zu beachten. Stanislawski erwartet in der sogenannten „Glücksgas-Arena“ ein „hochintensives Spiel“. Für ihn geht es dabei um den Sieg: „Wir wollen immer gewinnen. Wir fahren nirgendwohin, um unentschieden zu spielen.“ Das habe seine Mannschaft im Übrigen im bisherigen Saisonverlauf schon oft genug getan – insgesamt zehnmal.

Personell ist Stanislawski zu einer Umstellung seiner Startelf gezwungen. Der zuletzt gesetzte Linksverteidiger Jonas Hector fällt wegen eines Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel aus. Er dürfte von Christian Eichner ersetzt werden, der in diesem Jahr allerdings erst zwei Halbzeiten gespielt hat, eine in Cottbus und eine am vergangenen Samstag beim 3:0-Erfolg der Kölner gegen den SC Paderborn. Stanislawski jedoch gab seine Pläne für den vakanten Posten nicht preis. Er wollte außerdem nicht verraten, ob er in Dresden wieder auf die Variante mit zwei Stürmern zurückgreift, nachdem der österreichische Angreifer Stefan Maierhofer seine Magen-Darm-Grippe überwunden hat. Stanislawski sagte nur: „Eine Option ist das immer.“

Vor der Montagspartie ist der Rückstand auf den drittplatzierten 1. FC Kaiserslautern nach dem 3:0-Erfolg der Pfälzer gegen Ingolstadt auf vier Punkte angewachsen. Doch diese Konstellation „ist nicht unsere Baustelle. Das ist jetzt Dynamo Dresden“, sagte Stanislawski.


Dynamo Dresden: Kirsten - Jungwirth, Bregerie, Losilla, Schuppan - Solga, Fiel - Kempe, Ouali - Poté, Kitambala; –

1. FC Köln: Horn - Brecko, McKenna, Maroh, Eichner - Matuschyk, Strobl - Clemens, Bröker - Maierhofer, Ujah; –

Schiedsrichter: Stark.

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