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FC-Training: Stanislawski scheucht seine FC-Profis

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Die FC-Spieler beim Freitagstraining. Foto: Rainer Dahmen
Mit einem knallharten Konditionstraining hat Trainer Holger Stanislawski die Profis des 1. FC Köln am Freitag auf die Auswärtspartie beim MSV Duisburg eingestimmt. Gegen die Zebras hofft Adam Matuschyk auf eine Rückkehr in die Mannschaft.  Von
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Köln

Am Freitagnachmittag waren die Temperaturen frisch inmitten des Grüngürtels, aber nicht zu kühl, 15 Grad, bestes Wetter also für Sporttreibende. Holger Stanislawski, der Trainer des 1. FC Köln, fühlte sich von diesen äußeren Voraussetzungen offenbar zu einer kernigen Konditionstrainings-Einheit fast ohne Ball inspiriert, zu der er seine Zweitliga-Profis am Freitag schließlich knapp 80 Minuten lang aufforderte.

Das geschah, drei Tage vor dem nächsten Pflichtspiel der Kölner beim MSV Duisburg am Montagabend (ab 19.45 Uhr im KStA-Liveticker), ganz offensichtlich spontan. Stürmer Kacper Przybylko jedenfalls sagte anschließend: „Wir waren ein bisschen überrascht. Aber so was muss ja mal sein.“ Das von Przybylko mit den Worten „so was“ Umschriebene, war letztlich schon eine Art Vorgriff auf die kommende Saisonvorbereitung: Zunächst normales Aufwärmen im Lauftempo, dann eine nicht allzu lange Ballübung – sieben gegen drei in zwei Gruppen –, ehe es mit einer heftigen Laufeinheit richtig losging.

Stanislawski ließ die 20 versammelten Spieler in zehn Zweiergruppen hintereinander um den Trainingsplatz am Geißbockheim laufen, das erste Pärchen musste schließlich mit erhöhter Geschwindigkeit vorrennen und das an letzter Stelle trabende Duo einholen. Das Ganze ließ Stanislawski fünfmal wiederholen. Es folgte ein kurzes Balltreiben mit Tempo und zuletzt eine harte Gymnastik- und Krafttraining-Übung, bei der es vornehmlich um Liegestütze und Sit-ups in verschiedenen Varianten ging. Als es genug war, sagte Stanislawski: „Morgen, 10 Uhr, danke schön.“ Damit lud der Coach zum nächsten Training am Samstag.

Anschließend war Stanislawski nicht in Redelaune, sagte aber immerhin: „So war das ganz normale Auslaufen unter Willi Reimann.“ Zwischen 1999 und 2000 war Reimann der Coach von Stanislawski beim FC St. Pauli.

Das Training am Freitag „war schon hart“, sagte Adam Matuschyk nach der Arbeit. Der defensive Mittelfeldspieler, der zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Gesäßmuskel ausgefallen war, konnte zudem vermelden, dass „ich schmerzfrei bin“. Das Teamtraining am Donnerstag hatte er schon absolviert, auch die Konditionsübungen am Freitag gelangen ihm „ohne Probleme. Ich hoffe, dass ich dabei bin.“ Er meint das Spiel am Montag in Duisburg.

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