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Interview mit Timo Horn: „Ich will in der ersten Liga spielen“

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Ballsicher auf einer großen Baustelle: So ähnlich dürfte sich Timo Horn auch beim FC vorkommen. Foto: RD
Timo Horn ist mit gerade mal 20 Jahren Jahren der Stammtorhüter des 1. FC Köln. Mit Michael Krämer spricht mit Horn über die zu Ende gehende Saison und seine Zukunft sowie die Pläne des 1. FC Köln. Teil 1 des Interviews.  Von
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Köln

Herr Horn, Ihre erste Profi-Saison als Stammtorhüter ist fast vorüber. Sind Sie zufrieden?

Timo Horn: Für mich persönlich ist die Saison sehr positiv verlaufen. Es war kein allzu leichtes Erbe, die Nachfolge von Michael Rensing anzutreten, der ja  bei den Fans auch sehr beliebt war. Ich musste mir Respekt und Anerkennung erarbeiten und mich zudem an die Abläufe und die vollen Stadien gewöhnen. Aber ich glaube, dass ich  der Mannschaft   Sicherheit und Ruhe geben konnte. Man gewinnt natürlich auch einiges an Erfahrung, allein die Spiele vor 50 000 Zuschauern . . .

. . . haben Ihnen vor den ersten Heimspielen die Knie gezittert?

Horn: Klar, in der Jugend kommen nur rund 100 Zuschauer. Andererseits bin  ich diese Situation früher im Kopf immer durchgegangen. Ich habe immer darauf gewartet, vor der Südkurve im FC-Tor zu stehen. Es gibt nichts Schöneres, als in dieses Stadion einlaufen zu dürfen. Man darf deshalb nie vergessen, dass nur ganz wenige Menschen diese Erfahrung machen dürfen.

Die Spiele in der Ersten Liga haben Sie bislang nur von der Bank miterlebt.

Horn: Ja, darum wäre es natürlich schöner gewesen, wenn wir den dritten Platz oder zumindest die Relegation erreicht hätten. Die letzten Spiele waren wirklich sehr enttäuschend.

Woran hat es am Ende neben der Chancenverwertung gehapert?

Horn: Vielleicht daran, dass wir in jedem Spiel 90 Minuten mit vollem Einsatz zu Werke gehen mussten. Wir haben es nie geschafft, durch zwei Tore Vorsprung mal Ruhe ins Spiel zu bekommen, und konnten nie kein Spiel locker nach Hause fahren. Da sind  uns am Ende der Saison vielleicht die Kraftreserven ausgegangen. Aber natürlich hat es insgesamt daran gelegen, dass wir zehn bis 15 Tore zu wenig geschossen haben. Das hat uns im Aufstiegsrennen das Genick gebrochen.

Zur Person

Timo Horn, geb. am 12. Mai 1993 in Köln. Vereine: SC Rondorf 1999–2002, 1. FC Köln 2002–2010 (Jugend) seit 2010: 1. FC Köln II, 1. FC Köln.Nationalmannschaften: U 15, U 16, U 17, U 18, U 19, U 20, U 21.

War es für Sie schwierig, dass der FC in Ihrer ersten Saison   wenig zugelassen hat und Sie sich nur selten auszeichnen konnten?

Horn: Als Torwart sieht man immer blöd aus, wenn man ein ganzes Spiel beschäftigungslos ist, und dann kommt ein Ball auf das Tor und geht rein. Aber mir ist es  lieber, wenn die Mannschaft gut verteidigt. Ich sehe meine Aufgabe ja auch darin, Spielsituationen vorher zu erkennen, Anweisungen zu geben und so dazu beizutragen, dass nicht viel aufs Tor kommt.

Was sind Ihre persönlichen Ziele für die nächste Saison, wo ist noch Steigerungspotenzial?

Horn: Vielleicht in der Körperlichkeit, um mich auch gegen die kopfballstarken Stürmer, die ja auch ein gewisses Gewicht mitbringen, noch besser durchsetzen zu können. Fußballerisch habe ich es dieses Jahr schon recht gut hinbekommen.

Lesen Sie den zweiten Teil des Interviews am Samstag.

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