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Kaderplanung: Transferkarussell beim 1. FC Köln

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Kehrt nicht zum FC zurück: Leihspieler Odise Roshi (r.) Foto: Bongarts/Getty Images
Die Spieler kommen und gehen. Beim 1. FC Köln dreht sich das Transferkarussell in diesen Tagen mehr denn je. Leihspieler Odise Roshi wird nicht zurückkehren. Dagegen soll Marcel Risse an den Rhein wechseln.  Von
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Kein Tag ohne Transfer. So ähnlich lässt sich die Kaderplanung des 1. FC Köln derzeit beschreiben.

Auch am Freitag hatte der Klub wieder etwas zu verkünden, und wieder geht es um einen Spieler, der den 1. FC Köln verlässt: Der FSV Frankfurt hat den in dieser Saison bereits vom FC ausgeliehenen Odise Roshi fest verpflichtet. 

„Für ihn ist es wichtig, dass er spielt. Gerade junge Spieler brauchen Spielpraxis. Man kann leider nicht jedem 18- oder 19-Jährigem die Einsatzzeiten, die sich vorstellen. Sonst hat man einen Kader, der mit einem Durchschnittsalter von 19, 2 Jahren durch die Liga gehen und gleichzeitig aufsteigen soll.  Der ein oder andere braucht halt ein Stück länger,  um sich zu entwickeln“, sagte Holger Stanislawski.

Auch eine Rückkehr des ausgeliehenen Mikael Ishak ist unwahrscheinlich. Beide Spieler hatte Volker Finke zum FC geholt und damals als „hochtalentierter Perspektivspieler“ bezeichnet, die „schon in der nächsten Saison nicht mehr bezahlbar gewesen wären“.

Das hätte man vor gut einem Jahr auch von Reinhold Yabo gedacht. Die einstige FC-Hoffnung wechselt nun aber ablösefrei zum Konkurrenten Karlsruher SC.

Stanislawski hält den Transfer für richtig – für Verein und Spieler. „Bei Reinhold ist es eine spezielle Situation. Immer in den Phasen, wenn wir ihn gern eingesetzt hätten, ist er leider ausgefallen. In der Junioren-Nationalmannschaft hat er seine Leistung immer gezeigt. Jetzt hat er sich entschieden, einen anderen Weg zu gehen und bei einem sehr starken Aufsteiger einen Neuanfang zu starten.

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Wir wünschen ihm das Beste. Man wird nie alle  jungen Spieler integrieren können, aber er wird seinen Weg machen.“ 

Stanislawski zeigt sich aber zuversichtlich, auch einmal einen Zugang begrüßen zu dürfen. „Wir befinden uns seit Wochen in einem Prozess und sind in zielführenden Gesprächen und beobachten den Markt.“

Bis es zu Entscheidungen kommt, könnte es allerdings noch etwas dauern. „Es ist immer so im Profi-Fußball, dass es von oben nach unten geht. Wenn Bayern München anfängt, Gomez abzugeben, dann geht’s weiter in die nächste Richtung. So geht es immer eine Etage tiefer, bis dann irgendwann auch Spieler auf den Markt kommen, die wiederum für Zweitligisten interessant werden können. Aber wir sind natürlich schon mit einigen Spielern in Gesprächen“, sagt Stanislawski.

Einer dieser Spieler soll der Mainzer Marcel Risse sein.  Der  gebürtige Kölner könnte Christian Clemens auf der Außenbahn ersetzen. „Ich werde zu keinem Spieler etwas sagen, wenn etwas spekuliert wird. Es bringt nichts, durch die Gegend zu spekulieren, wenn die Tinte noch nicht trocken ist“, sagt Stanislawski. Aber auch: „Dass Marcel Risse mit Sicherheit ein interessanter Spieler ist, steht außer Frage. Er hat bewiesen, dass er Bundesliga spielen kann.“

Der 23-jährige Risse entstammt der Jugend von Bayer 04 Leverkusen und wechselte über Nürnberg und die Leverkusener Profi-Mannschaft nach Mainz, wo er bis 2014 unter Vertrag steht. In dieser Saison absolvierte Risse 21 Bundesligaspiele (17 Ein- und vier Auswechslungen)  und erreichte zwei Scorerpunkte bei (ein Tor/eine Vorlage).

 

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