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Krawalle: Union kritisiert Kölner Polizei

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Die Fans von Union Berlin (hier bei einem Spiel gegen Hertha BSC im Berliner Olympiastadion) sind in Köln negativ aufgefallen. Foto: dpa
Die Ausschreitungen rund um das Ligaspiel zwischen Union Berlin und dem 1. FC Köln hätten nach Aussage des Berliner Fanbeauftragen verhindert werden können. Ein Stadionbesucher hat die Attacke der Union-Fans vor der Südtribüne in einem Video festgehalten.
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Köln

Der Fanbeauftrage von Union Berlin hat nach den Ausschreitungen zwischen Kölner und Berliner Ultras rund um das Zweitliga-Spiel in Müngersdorf schwere Vorwürfe gegen die Kölner Polizei erhoben. Nach einer offiziellen Aussage des Berliner Fanbeauftragen Lars Schnell liegt die Verantwortung für die Unterbindung solcher Krawalle bei den örtlichen Einsatzkräften: „Die Fantrennung im öffentlichen Straßenland war Aufgabe der Kölner Polizei und sie muss die Frage beantworten, wie eine solche Situation überhaupt entstehen konnte.“

Insgesamt reisten rund 3000 Fans aus der Hauptstadt ins Rheinland, um die Partie im Kölner Rhein-Energie-Stadion zu verfolgen. Bereits vor den Anpfiff kam es zu zahlreichen Schlägereien unter den beiden Fanlagern. Die Kölner Einsatzkräfte setzten neben berittenen Beamten auch Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um die gewaltbereiten Anhänger aus Berlin und Köln zu trennen. 88 Union-Ultas wurden anschließend in Gewahrsam genommen. Ihnen droht nun ein Verfahren wegen Landfriedensbruch. Grundsätzlich bedauern die Berliner aber solche Zwischenfälle: „Auseinandersetzungen dieser Art entsprechen in keiner Weise der Fußballkultur, für die Union eintritt.“

In einer offiziellen Mitteilung der Berliner heißt es weiter: „Zu den Geschehnissen in Köln können wir uns derzeit nicht konkret äußern, da wir bisher keine Informationen von Seiten unserer beteiligten Anhänger haben. Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine Beurteilung der Situation ausschließlich auf der Grundlage von Polizeiangaben verfrüht wäre. Das was uns gemeinsam mit der Berliner Polizei in Berlin immer wieder gelingt, ist dort nicht gelungen. Eine Situation, in der Ultras des Gastvereins im Eingangsbereich Waldseite des Stadions An der Alten Försterei ankommen, wäre in Köpenick ausgeschlossen.“

Im Video eines aufmerksamen Stadionbesuchers ist der Gewaltexzess der Berliner Randalierer vor der Südtribüne festgehalten worden. Nachdem bei zwei Bussen vor der Ankunft vor dem Stadion die Notentriegelung betätigten wurden, stürmten die rund 80 Chaoten von der Junkersdorfer Straße Richtung Stadion. Bei dem Raubzug zerlegten die Berliner erst das Mobiliar eines Imbissstandes, anschließend kam es zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern. Durch das schnelle Handeln der Polizei wurden die Berliner Ultras recht zügig eingeschlossen und in Gewahrsam genommen. (mbr)

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