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Neuer Pachtvertrag: Stadt Köln bereit zu Gesprächen

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Der 1. FC Köln trägt seine Heimspiele im Rhein-Energie-Stadion aus. Foto: Rainer Dahmen
Die Stadt Köln ist bereit, mit dem 1. FC Köln über ein neues Pachtmodell für das Rhein-Energie-Stadion zu verhandeln. Als Voraussetzung muss der FC bei der Eigenvermarktung des Stadions höhere Gewinne nachweisen.  Von
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Köln

Die Stadt Köln wird sich auf ein neues Pachtmodell für das Rhein-Energie-Stadion nur einlassen, wenn der 1. FC Köln anhand einer überzeugenden Wirtschaftskalkulation nachweist, dass auf Dauer sowohl der Klub als auch die Stadt davon profitieren. Bisher zahlt der Verein in der Zweiten Liga eine feste Miete von 3,2 Millionen Euro pro Jahr, in der Bundesliga das Doppelte. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle möchte diese starren Strukturen verändern und einen Vertrag abschließen, der ein geringeres Fixum und variable Teile enthält, die vom sportlichen und damit wirtschaftlichen Erfolg des Klubs abhängig sind.

„Solange der Verein in der Zweiten Liga spielt, lassen sich aus unserer Sicht höhere Einnahmen nur durch ein bessere Stadion-Vermarktung erzielen“, sagt Martin Börschel, SPD-Fraktionschef im Kölner Stadtrat. „Das haben wir dem FC-Präsidium mehrfach deutlich gemacht.“ Die Stadt befindet sich in einer komfortablen Verhandlungsposition: Der Klub hat den aktuellen Pachtvertrag, der Ende Juni 2014 ausläuft, im vergangenen Jahr vorzeitig um weitere zehn Jahre ab 2014 verlängert. „Der 1. FC Köln hat seine Option gezogen, so dass der aktuelle Mietvertrag automatisch weiterläuft, wenn es zu keiner anderen Lösung kommt“, sagte Börschel.

Einer solchen wolle sich die Stadt nicht verschließen. Die Pläne des Klubs, den Betrieb des Stadions zu übernehmen und es durch die Einbeziehung der Sponsoren und Premium-Partner besser zu vermarkten, klängen durchaus erfolgversprechend. „Der Klub muss uns mit Fakten überzeugend darlegen, wie sich die Einnahmen aus der Stadionvermarktung unter seiner Regie erhöhen lassen“, sagte Börschel. „Dann können wir auch über ein verändertes Pachtmodell verhandeln.“ Die Stadt werde keiner Lösung zustimmen, bei der das Mietrisiko einseitig zu ihren Lasten gehe. Insider gehen davon aus, dass das zusätzliche Vermarktungspotenzial deutlich über einer Million Euro/Jahr liegt.

Die Kölner Sportstätten GmbH, eine Tochterfirma der Stadt, könnte nach der Übernahme des Stadion-Betriebes durch den Klub aufgelöst werden. Das würde für die Stadt eine Ersparnis von rund 200000 Euro pro Jahr allein beim Geschäftsführer-Gehalt bedeuten. Die Verwaltung der anderen Sportstätten wie des Südstadions oder des Flughafenstadions in Höhenberg könnte vom Sportamt übernommen werden.

Die Fachleute bei der Sportstätten GmbH, die das Rhein-Energie-Stadion in den vergangenen Jahren mit wachsendem Erfolg vermarktet haben, könnten das dann im Auftrag des 1. FC Köln tun.

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