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Peter Stöger: „Es werden gute Leute kommen“

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Trainer Peter Stöger beim Training. Foto: Rainer Dahmen
Nach einer kurzen Rückkehr nach Wien ist Peter Stöger endgültig beim 1. FC Köln angekommen. Nach dem Training am Montag äußerte sich der neue FC-Coach – über seine ersten Eindrücke, die Kaderplanung und das Funktionsteam.  Von 
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Köln

Herr Stöger, am vergangenen Wochenende sind Sie noch mal nach Wien gereist. Haben Sie alles erledigen können, was Sie sich vorgenommen hatten?

Peter Stöger: Ja. Ich bin hauptsächlich deswegen hingefahren, weil ich vor zwei Monaten zugesagt hatte, bei einem großen Jugendturnier vorbeizukommen. Das war das Wichtigste – andernfalls wäre ich in Köln geblieben.

Am Montag standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm – wie sind Ihre ersten Eindrücke der Mannschaft?

Stöger: Es war ziemlich anstrengend. Am Vormittag hatten wir eine sehr intensive Krafteinheit, und am Nachmittag – mit acht Spielern ist jede Spielform anstrengend, weil es wenige Erholungsphasen gibt. Aber die Jungs ziehen super mit. Es ist eine kleine Gruppe, das ist sehr überschaubar und für mich zum Einstieg sehr interessant, weil ich eben diese Gruppe dann schon sehr genau kenne.

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So können Sie vermutlich auch schon ein paar der Einzelgespräche vorziehen?

Stöger: Genau. Bisher macht es großen Spaß, und was ich nach den paar Einheiten sagen kann, ist, dass es eine junge und sehr willige Truppe ist.

Auch die Neuzugänge Maxi Thiel und Marcel Risse haben mittrainiert. Wie machen Sie sich?

Stöger: Ich bin ja genauso neu wie sie, für mich sind alle Spieler irgendwie neu. Aber mir würde nicht auffallen, dass sie Neuzugänge sind – und das ist ein gutes Zeichen. Sie sind in der Gruppe voll dabei.

So lief das erste Training von Stöger und Risse

Wie sehen die nächsten Trainingseinheiten aus?

Stöger: Für mich ist es im Training mit wenigen Personen wichtig, dass ich viele Eindrücke sammeln kann. Es geht um schnelles Umschalten, enge Spielformen, Balleroberung, die Arbeit gegen den Ball – und alles in Richtung Abschluss. Ich habe mir irgendwann mal sagen lassen, dass man ein Spiel mit Toren gewinnt. Deshalb wollen wir an diesem Bereich arbeiten, weil das im vorherigen Jahr einer der wenigen sichtbaren Mängel war, wegen denen es dann nicht gereicht hat für den dritten Platz. 43 Tore sind ein paar zu wenige, um aufzusteigen. Und wir haben schon die Zielsetzung, in diesem Bereich ein bisschen mehr rauszuholen.

Dann wäre es aber schon gut, wenn noch ein neuer Stürmer kommen würde.

Stöger: Das wird auch passieren. Zumindest hoffe ich das. Es gibt etliche gute Stürmer, die passen würden. Jörg Jakobs und ich haben schon über viele diskutiert, es werden gute Leute kommen.

Ihr ehemaliger Assistent Manfred Schmid hat bei Austria Wien gekündigt. Hat das Einfluss auf die Planung des 1. FC Köln?

Stöger: Dass es so schnell gegangen ist, war für mich überraschend. Er weiß, dass ich ihn gerne hier hätte. Ich habe mit ihm telefoniert und er versucht jetzt, seine Sachen zu klären und dann wird er für sich selbst entscheiden, was er machen wird und ob er mit der Familie rauf kommen wird und als Assistent arbeiten möchte.

Er sagt, er möchte den nächsten Schritt gehen.

Stöger: Das stimmt schon. Er wird das klären, zeitnah, weil wir andere gute Optionen hätten. Ich ihm aber auch gesagt: bis zu einem gewissen Zeitpunkt hat er die Möglichkeit, zu überlegen.

Ihr Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt, dass das Funktionsteam bald stehen soll.

Stöger: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das diese Woche zu erledigen. Mit den Leuten, die ich hier zur Unterstützung habe, ist es ja kein Problem, mit den acht Feldspielern ein Trainingsprogramm auf die Beine zu stellen. Schwieriger wird es dann, wenn alle Spieler da sind und es in den taktischen Bereich geht. Aber bis dahin passt das schon.

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