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Pokal-Pleite: Der vergebliche Kampf des 1. FC Köln

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FC-Keeper Thomas Kessler konnte die Niederlage nicht verhindern. Foto: dapd
Der 1. FC Köln überzeugte beim VfB Stuttgart mit einer kämpferischen Leistung. Der Bundesligist musste am Ende ganz schön zittern. Trainer Holger Stanislawski ist trotz der knappen 1:2-Pleite im DFB-Pokal mit der Leistung seiner Spieler zufrieden.  Von
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Stuttgart

Der 1. FC Köln hat sich mit einer Niederlage aus dem Jahr 2012 verabschiedet. Im Achtelfinale des DFB-Pokals unterlag die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski mit 1:2 (0:2) beim VfB Stuttgart. Eigentlich galten die Schwaben als ein bevorzugter Gegner der Kölner, die zuletzt achtmal in Folge nicht in der Mercedes-Benz-Arena verloren hatten. Diese Serie endete am 19. Dezember 2012 gegen 22.20 Uhr. Doch es war ein enges Spiel, das die Stuttgarter letztlich glücklich gewannen. „Wir hatten viele Chancen, noch das 2:2 zu erzielen, das spricht für uns. Ich bin trotz der Niederlage sehr zufrieden“, sagte Stanislawski.

Der FC-Coach wechselte erstmals in dieser Saison seine Torhüter: Er stellte Thomas Kessler zwischen die Pfosten, den Ersatz-Keeper. Das war eine anerkennende Geste für die stille und zuverlässige Arbeit der Nummer zwei. Die zweite Veränderung im Vergleich zum Spiel in Sandhausen am vergangenen Freitag war eine Reaktion auf die Form von Matthias Lehmann, der zuletzt ein Schwachpunkt der Kölner Elf war. Lehmann musste auf die Bank. Für ihn kam der Österreicher Daniel Royer in die Startelf.

Wie hat sich der 1. FC Köln geschlagen?

Es dauerte 20 Minuten, bis die Stuttgarter im Spiel waren. Zuvor hatte der FC mit konzentrierter Defensiv-Arbeit agiert. Nun aber ergaben sich Chancen für die Gastgeber. In der 22. Minute tauchte Stuttgarts Mittelstürmer Vedad Ibisevic vor Kessler auf: Kopfball, Glanzparade, Ecke, noch mal Kessler. Der Druck nahm zu. Und es fielen Tore. In der 31. Minute traf Christian Gentner nach einem Eckstoß von Ibrahim Traoré. Genter kam in Höhe des Elfmeterpunktes frei zum Schuss und traf per Volleyabnahme mit links, Kessler hatte keine Chance. Zuvor war Kölns Anthony Ujah nach einem Zweikampf gestürzt, auch deshalb stand Gentner völlig frei.

Rechtsverteidiger Gotoku Sakai setzte sich danach gegen Jonas Hector durch, flankte nach innen – doch dort vergab sein japanischer Landsmann Shinji Okazaki eine Flugkopfball-Chance aus drei Metern. Der Ball flog am Tor vorbei (34.). Der nächste Angriff jedoch brachte wieder einen Treffer.

Im Zentrum spielte Martin Harnik einen Direktpass in den Kölner Strafraum – er schoss dabei Hector an den Arm, es gab Elfmeter, eine richtige Entscheidung. Den Strafstoß verwandelte Ibisevic mit Wucht und Sicherheit (36.). Es stand 2:0. Kurz darauf vergab Christian Clemens eine  Kölner Chance zum Anschlusstreffer. Der Kölner Offensivspieler scheiterte bei einem Konter freistehend an Stuttgarts Torhüter Sven Ulreich (42.). Der FC kämpfte sich aber zurück in die Partie.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten Ujah, zweimal Jajalo und Matuschyk zwischen der 48. und 55. Minute jeweils gute Gelegenheiten, allerdings passte Ulreich in allen Fällen auf und klärte souverän. Stuttgart spielte nun passiv und verließ sich auf seine Führung. Die Kölner verpassten es in dieser Phase, dem Spiel eine Wende zu geben.

FC-Trainer Stanislawski gibt sich zufrieden

Stanislawski brachte nach 65 Minuten mit Kacper Przybylko einen zweiten Stürmer für Tobias Strobl. Die Kölner erarbeiteten sich rasch zwei Möglichkeiten: eine vertändelte Ujah, die andere war ein Freistoß, den Jajalo an die Latte schoss (75.). Stuttgart hatte wohl schon in den Weihnachtsmodus umgeschaltet – und so durfte Clemens noch den Anschlusstreffer erzielen (80.). Royer scheiterte anschließend noch mit einem Solo (87.), der durchaus mögliche Ausgleich fiel nicht mehr. Stuttgart zitterte sich ins Ziel. Und Köln verpasste eine gute Gelegenheit, für eine Überraschung zu sorgen. „Ein ganz großes Kompliment an meine Mannschaft, ich bin stolz auf ihre Leistung. Sie hat gekämpft und alles gegeben. Aber es hat leider nicht gereicht“, resümierte Stanislawski.

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