Milivoje Novakovic (33), ausgemusterter Profi des 1. FC Köln, ist am Montag ans Geißbockheim zurückgekehrt. Während sich die Kölner Mannschaft im Trainingslager in Belek übt, absolvierte der Slowene Einzeltraining auf dem verschneiten Platz. Der Klub stellte ihm Willi Breuer als Coach zur Seite. Nach dem Training führte der Spieler zusammen mit seinem Berater ein Gespräch mit Jörg Jakobs, dem Kaderplaner des 1. FC Köln, das am Montag noch zu keinem Ergebnis führte. „Ich hoffe, dass wir bald eine Lösung für die Zukunft von Novakovic finden“, sagte Frank Schaefer, Leiter Sport des Zweitligisten.
Der 1. FC Köln bleibt noch bis Donnerstag in seinem türkischen Trainingslager in Belek. Am Dienstag und Mittwoch testet sich der FC noch in insgesamt zwei Testspielen gegen gerade vor Ort befindliche Ligakonkurrenten.
Die Partie am Dienstag gegen den MSV Duisburg (16 Uhr) hat Kölns Trainer Holger Stanislawski kurzfristig ins Programm genommen, um noch mehr Matchpraxis zu bekommen. Zum Abschluss des Trainingscamps an der türkischen Riviera steht am Mittwoch noch ein Freundschaftsspiel gegen den VfL Bochum (15.30 Uhr) an. Beide Partien finden auf dem sehr gepflegten Platz der Hotelanlage in Belek statt. (ksta)
Novakovic hat in Köln einen bis 2014 gültigen Vertrag, der FC will den Stürmer aber nicht wieder in sein Team einbinden. Im letzten halben Jahr war Novakovic an einen japanischen Klub verliehen, der FC zahlte die Hälfte des Gehalts weiter, das sich im Jahr auf etwa eine Million Euro beläuft. Der Kontrakt enthält zudem hohe Tor- und Punkteprämien.
Der 1. FC Köln hält im türkischen Belek sein Trainingslager ab.
Foto: Rainer DahmenNovakovic, der 2006 zum FC kam, passt nicht mehr ins Kölner Konzept. „Er war Bestandteil einer schwierigen Team-Konstellation“, erklärt Schaefer, einer Mannschaft, die nicht funktioniert habe. „Und wir sind in die Saison gestartet, dem 1. FC Köln ein neues Gesicht zu geben. Unter diesen Voraussetzungen spielt Milivoje Novakovic keine Rolle mehr für uns.“ (cm)


