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Saisonziele ausgegeben: Starker FC-Kader für den Neuen

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Muss ein neues Team zusammenstellen: Jörg Jakobs Foto: Rainer Dahmen
Der 1. FC Köln hat seine Ziele für den kommenden Trainer ausgegeben, der sobald wie möglich präsentiert werden soll: Aufstieg, Umbruch und Werte schaffen. Rund ums Geißbockheim kursieren seit Tagen allerlei Namen.  Von
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Köln

Es war eine lange Sitzung, die das Führungspersonal des 1. FC Köln am Mittwochmorgen im Geißbockheim absolvierte. Um neun Uhr trafen sich Präsident Werner Spinner, seine beiden Stellvertreter Toni Schumacher und Markus Ritterbach mit Geschäftsführer Alexander Wehrle und Kaderplaner Jörg Jakobs, erst um 14 Uhr waren die Gespräche beendet. Es ging um einen neuen Pachtvertrag für das Rhein-Energie-Stadion, die Schulden von etwa 30 Millionen, die zusätzliche Etatlücke – und den wichtigsten Tagesordnungspunkt: Wer soll neuer Trainer des Kölner Zweitligisten und Nachfolger des am Samstag zurückgetretenen Holger Stanislawski werden?

Es kursieren seit Tagen allerlei Namen – vom angeblichen Favoriten Mike Büskens zu Pele Wollitz und Markus Babbel über Benno Möhlmann bis zu Friedhelm Funkel. Zu den Namen äußert sich der Verein nicht.

FC-Vize Toni Schumacher berichtete aber, dass nun festgelegt worden sei, mit welchen Trainern der Verein in Kontakt treten werde. Es sei dabei aber übertrieben von einer Kandidatenliste zu sprechen. „Die Namen der Trainer kann man ohne Liste im Kopf behalten. Es ist keine Handvoll“, sagte der frühere Nationaltorhüter.

Der große FC-Saisonrückblick

Die Gespräche werden Jakobs und Wehrle führen und sich dabei mit Schumacher abstimmen, um schließlich festzustellen, wer am besten ins Konzept des 1. FC Köln passt – und auch zu haben ist. Das Ganze soll so schnell wie möglich vonstattengehen, Trainingsauftakt ist bereits am 10. Juni, Anfang Juli reist der Verein ins Trainingslager, das wie im Vorjahr in Österreich stattfinden soll. „Wir wollen den neuen Trainer nicht erst einen Tag vor dem Trainingsauftakt vorstellen. Er soll ja den Kader mitgestalten. Wir müssen uns deshalb beeilen“, sagte Schumacher.

Wenn es auch – zumindest offiziell – noch keinen Favoriten gibt, so ist das Anforderungsprofil an den neuen Mann klar. Der FC will einen Coach rekrutieren, der die Zweite Liga kennt, ein Kandidat ohne Erfahrung in Deutschland kommt nicht infrage. Der neue Mann soll den Umbruch, der mit Stanislawski im vergangenen Sommer eingeleitet wurde, fortführen und möglichst den Aufstieg in die Bundesliga schaffen. Dazu will ihm der 1. FC Köln laut Geschäftsführer Wehrle einen „wettbewerbsfähigen Kader“ zur Verfügung stellen.

Gleichzeitig sollen weiter junge Spieler in die Mannschaft integriert und somit, in Wehrles im Manager-Deutsch ausgedrückt, „Werte geschaffen“, also Transfererlöse erzielt, werden – wie es gerade im Fall von Nachwuchsmann Christian Clemens (21) geschieht, der beim FC groß geworden ist und den Verein nun wohl für eine Ablösesumme von drei Millionen Euro verlassen wird. Vermutlich zu Schalke 04, die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte Wehrle.

Wer soll neuer FC-Trainer werden?

Gespräche führen muss der Klub auch mit Stanislawskis Assistenten André Trulsen und Hans-Peter Nemet, die noch bis Juni 2014 an den FC gebunden sind. Im Gegensatz zu Stanislawski, der auf finanzielle Ansprüche verzichtet hat, haben die beiden ihre Verträge bisher nicht aufgelöst.

Es wartet also viel Arbeit auf die Chefs des 1. FC Köln, die ja mit Stanislawskis Abschied nicht gerechnet und ursprünglich das nächste Jahr mit dem 43-jährigen Hamburger geplant hatten.

Erst Anfang der vergangenen Woche hatte der Trainer den Verein über seine Entscheidung informiert, bevor sie am Samstag publik wurde. „Es hat mich überrascht, dass er nicht weitermacht“, sagte Schumacher. Enttäuscht sei er aber nicht. Dieses Gefühl kenne er nach all den Jahren im Profi-Fußball nicht mehr, berichtete der 59-Jährige.

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