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Sascha Bigalke: „Natürlich müssen wir uns verstärken“

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Sascha Bigalke. Foto: Rainer Dahmen
Die Spieler des 1. FC Köln haben die zweite Einheit unter ihrem neuen Trainer Peter Stöger in der Halle absolviert - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. ksta.de hat nach dem Training mit Mittelfeldspieler Sascha Bigalke gesprochen.  Von 
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Köln

Herr Bigalke, die erste Trainingseinheit haben Sie am Montag in der Halle absolviert. Gymnastik statt Schusstraining?

Bigalke: Ein bisschen mehr als Gymnastik war es schon – Krafttraining, Stabilisation und so weiter. An den Ball geht es dann wohl in der späteren Einheit.

Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom neuen Trainer Peter Stöger?

Bigalke: Bisher sehr positiv. Er scheint sehr offen zu sein, sehr kommunikativ. Er hat eine klare Philosophie, die er uns nach und nach aufzeigen wird.

Für Einzelgespräche blieb aber noch keine Zeit, oder?

Bigalke: Nee. Er muss erst mal die Leute und das Umfeld kennenlernen. Ich schätze mal, dass es im Laufe der Vorbereitung zu Gesprächen kommen wird.

In Ihrem ersten Jahr in Köln haben Sie 16 Mal für den FC gespielt – seltener, als Sie es sich erhofft haben, oder?

Bigalke: Natürlich, man will immer auf dem Platz stehen, in der kommenden Saison möchte ich mehr Spiele machen.

Sehen Sie den Trainerwechsel vor diesem Hintergrund als eine neue Chance?

Bigalke: Es ist ja nicht so, dass ich im vergangenen Jahr gar nicht gespielt habe. Aber klar, ein neuer Trainer bietet eine Chance, die Karten werden neu gemischt. Im Fußball kann sich das ja eh nach drei oder vier Spielen alles ändern.

Es ist sicher ein Vorteil, dass Sie im Gegensatz zum vergangenen Sommer die gesamte Vorbereitung in Köln absolvieren können.

Bigalke: Definitiv. Wenn man jede Einheit absolviert, ist man auf einem anderen Fitnessstand, als wenn man während der Vorbereitung wechselt – zumal aus einer niedrigeren Liga (Bigalke kam vom Drittligisten Unterhaching, d.Red.).

Haben Sie wegen der geringen Einsatzzeit mal an einen Wechsel gedacht?

Bigalke: Nein. Ich bin kein Freund davon, gleich den Kopf in den Sand zu stecken, wenn man mal ein paar Spiele auf der Bank sitzen muss. Ich habe drei Jahre Vertrag hier und bin nach wie vor vom FC überzeugt. Das war für mich kein Thema.

Die personelle Fluktuation ist hoch, der Kader für die kommende Saison steht noch nicht vollständig und zurzeit kann die Mannschaft nur im kleinen Kreis trainieren. Was stimmt Sie trotzdem zuversichtlich, in der nächsten Saison um den Aufstieg mitspielen zu können?

Bigalke: Ach, wir wissen ja, dass die Nationalspieler noch zurückkommen, das sind alles gute Leute. Natürlich müssen wir uns auf einigen Positionen noch verstärken, ich bin aber zuversichtlich, dass das klappen wird. Und die Neuzugänge machen bislang auch einen guten Eindruck. Ich bin absolut optimistisch und hoffe, dass wir es diesmal schaffen, von Anfang an oben mitspielen.

 

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