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Spiele gegen Aue: FC in Anspannung vor dem Neustart

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Spaß bei der Arbeit: Die FC-Profis beim lockeren Abschlusstraining am Geißbockheim.  Foto: Rainer Dahmen
Die Partie gegen Aue wird für FC-Trainer Holger Stanislawski gleich ein schwieriges Spiel. In der Hinrunde unterlagen die Kölner nach schwacher Leistung mit 0:2 und enttäuschten dabei vor allem vor dem Tor. Die Anspannung vor dem Rückspiel ist groß.  Von
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Köln

Die Anspannung ist Holger Stanislawski am Freitag deutlich anzusehen, er kann ja nicht mehr ruhig stehen. Er ist hibbelig und redet häufig darüber, dass es nun endlich losgehe, dass die Zeit der Vorbereitung („sehr zäh!“) vorbei sei, dass die Zweitliga-Saison wieder beginne. „Es wird Zeit“, sagt der Trainer des 1. FC Köln vor der ersten Zweitliga-Partie des FC in diesem Jahr gegen Erzgebirge Aue (13 Uhr, Rhein-Energie-Stadion). Stanislawski geht davon aus, dass er am Samstag schon um sieben Uhr wach sein und bei einem Kaffee noch mal seine Aufstellung überdenken wird. Und obwohl ihm einige Dinge „durchaus klar sind“, ist es möglich, „dass ich aus dem Bauch heraus noch kurzfristig eine Änderung vornehme“. Hinten links etwa könnte dies passieren, um die Besetzung der Planstelle des linken Verteidigers streiten sich derzeit Christian Eichner und Jonas Hector.

Stani vor Aue: Wir werden den Fight annehmen!

Die Phase des Einspielens ist dem FC gemessen an den Ergebnissen seiner Testspiele gelungen. Es gab sechs Siege in sechs Partien, darunter war zuletzt am Montag sogar ein 1:0-Erfolg gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund. „Da ziehen wir viel Positives für uns raus und vor allem viel Selbstvertrauen“, sagt Stanislawski. Zumal die Dortmunder „viele Hochkaräter dabeihatten“. Eine Erkenntnis der letzten Wochen sei: „Wir sind immer bereit, viel zu investieren, wir gehen viele Wege. Wir sind unangenehm und zurzeit wirklich nur sehr schwer zu schlagen. Davon bin ich überzeugt.“

Die Partie gegen Aue wird für Stanislawski gleich ein schwieriges Spiel. In der Hinrunde unterlagen die Kölner nach schwacher Leistung mit 0:2 und enttäuschten dabei vor allem vor dem Tor. Das FC-Scouting-Team hat den Gegner studiert, die Expertise ergab laut Stanislawski: „Zweikampfstark. Aggressiv. Starkes Umschaltspiel nach vorne. Schnelle Rückkehr in die Grundordnung.“ Aue wird mit dem ehemaligen FC-Profi Kevin Pezzoni antreten, der seinen Vertrag in Köln aufgelöst hatte, nachdem er von Fans bedroht und beleidigt worden war. Für Stanislawski ist Pezzoni ein gern gesehener Gast: „Wir geben uns natürlich die Hand. Aber wir müssen das Fass nicht noch einmal aufmachen.“

Der Kölner Trainer setzt am Samstag auch auf die Kulisse als Helfer. Der Klub erwartet 40 000 Zuschauer, deren Sympathien klar verteilt sein dürften. Die Unterstützung soll dem FC auch helfen, den Rückstand zu Relegationsplatz drei zu verkürzen: „Wir können jetzt Punkte gutmachen, die wir in der Hinrunde verloren haben“, glaubt Stanislawski.

Hat der 1. FC Köln das Zeug zum Aufstieg?

Um die allgemeine Anspannung etwas zu lösen, hat der Trainer am Freitag beim Abschlusstreffen vor dem Aue-Match auflockernde Übungsformen mit viel Ball- und sogar auch Handeinsatz gestattet. Das sorgte trotz störenden Dauerregens für allgemeinen Spaß und viel Geschrei auf dem Übungsplatz am Geißbockheim.

Stanislawski hat sich am Rande auch eingehend mit seinem Neuzugang Bruno unterhalten, den er für seine Aufmerksamkeit und sein Engagement auf dem Platz lobt. Im Kader für das Aue-Spiel wird der brasilianischer Innenverteidiger allerdings noch fehlen: „Er soll sich hier in aller Ruhe einarbeiten“, sagt Stanislawski. Gegen Aue kann Stanislawski auf seinen Torhüter Timo Horn setzen, der trotz Nasenbeinbruchs ohne Maske spielen wird. Am Samstag wird neben den Langzeitverletzten Adil Chihi (Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel) und Kacper Przybylko (Armbruch) auch Sascha Bigalke fehlen, bei dem 39 Grad Fieber gemessen wurden. Stanislawski bedauert den Ausfall seines Mittelfeldspielers: „Das trifft uns, denn er hat einen sehr guten Eindruck in der Vorbereitung hinterlassen.“

1. FC Köln: Horn - Brecko, McKenna, Maroh, Eichner - Matuschyk, Jajalo - Clemens, Bröker, Royer - Ujah; – Aue: Männel - Schröder, Paulus, Pezzoni, Klingbeil - Höfler, Hensel - Fa. Müller, M. Fink, Hochscheidt - Sylvestr; – Schiedsrichter: Stieler (Rosenhöhe)

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