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Stanislawski im Interview: „Es zählen nur Siege"

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Blick nach vorn: FC-Trainer Holger Stanislawski Foto: Rainer Dahmen
Am Montag tritt der 1. FC Köln in Dresden an. Trainer Holger Stanislawski wird wohl wieder zwei Stürmer aufbieten. Im Interview spricht er auch über Christian Eichner, den Aufstiegskampf und die Dynamo-Fans.  Von
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Köln

Herr Stanislawski, am Montag tritt der 1. FC Köln in Dresden an. Dynamo kämpft um den Klassenerhalt, Ihre Mannschaft darf sich ebenfalls kaum mehr Punktverluste leisten. Steigt die Anspannung langsam?

Holger Stanislawski: Dresden steckt im Abstiegskampf.  Das ist immer eine Drucksituation, die wir körperlich spüren werden. Uns erwartet eine heiße, engagierte Mannschaft, die zu Hause zuletzt verdient Hertha BSC Berlin geschlagen hat. Wir müssen das annehmen aber auch versuchen, Fußball zu spielen. Es zählen grundsätzlich nur Siege. Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. Das wird eine schwere Aufgabe, aber dann macht es doppelt Spaß.

Christian Eichner hofft auf Einsatz

Linksverteidiger Jonas Hector wird mit einem Muskelfaserriss ausfallen. Gegen Paderborn bot Christian Eichner in der zweiten Hälfte eine ansprechende Leistung, wird er am Montag in der Startelf stehen?

Stanislawski: Er hat gut gespielt, als er reingekommen ist. Eichner hat die Position ja auch gespielt, bis wir Hector umfunktioniert haben. Hector hat unheimlich viel Entwicklungspotenzial, was in den letzten Wochen sehr positiv ins Auge gestochen ist. Mit Kevin Wimmer haben wir noch einen,  der links hinten spielen kann. Wir sind gut aufgestellt. Ob Eichner oder Wimmer, die Lücke von Hector wird nahtlos ausgefüllt werden.

Zudem hat Stürmer Stefan Maierhofer seine Magen-Darm-Probleme überwunden und steht wieder zur Verfügung.  Werden Sie zum System mit zwei Spitzen zurückkehren?

Stanislawski: Ich habe ja noch ein paar Nächte zum Nachdenken. Zum Ende der Woche steigt die Anspannung, dann steigt auch meine Phantasie im Kopf.  Ich werde mir auch noch ein paar DVDs von Dynamo anschauen. Aber Dresden ist körperlich sehr stark. Da müssen wir natürlich gucken, dass auch wir körperliche Präsenz dabei haben. Da könnte es schon gut sein, dass wir mit zwei Spitzen auflaufen.

Dynamo hat eine sehr spezielle Fanszene. Was erwartet ihre Spieler?

Stanislawski: Viele negative Dinge, die mit Dresdner Fans in Verbindung gebracht werden, lassen wir mal Außen vor. Aufgrund der Unterstützung ist es ansonsten schon richtig gut, in Dresden zu spielen. Darauf freut mich sich als Fußballer.  Dresden, St. Pauli, Kaiserslautern: Das ist Fußball pur, das macht Spaß. Das ist ein Unterschied zu  den Frankfurtern, ohne ihnen etwas Böses zu wollen. Da war die Stimmung  gut, weil 75 Prozent  der Zuschauer aus Köln gekommen sind. Das saugt man natürlich auf und hat ja auch FSV-Trainer Benno Möhlmann mehr Spaß gemacht. Aber auf das Spiel am Montag freuen wir uns wahnsinnig. Das wird ein hochinteressantes, emotionales Duell.

Das Gespräch führte Michael Krämer

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