1. FC Köln
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Übersicht: Volle Fahrt und alle Mann an Bord

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Alexander Wehrle (l.), Jörg Schmadtke (m.) und Werner Spinner (r.). Foto: Rainer Dahmen
Laut den Verantwortlichen des 1. FC Köln ist der Verein gut aufgestellt. Mit der Verpflichtung von Jörg Schmadtke konnte der Klub den Wunschkandidaten für die Sportdirektor-Position verpflichten. Die Genealogie des FC in der Übersicht.  Von
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Köln

Noch vor einem Monat stand der FC nahezu blank dar: Kein Trainer für die erste Mannschaft und auch keiner für die U 21. Die Posten des "Sportdirektoren", sowie des Nachwuchsleiters waren nicht besetzt. Im Juni hat sich einiges geändert, Weichen wurden gestellt, und der Klub selbst sagt jetzt von sich: "Wir sind so gut aufgestellt, wie schon lange nicht mehr." Zum Siebenschläfertag in der vergangenen Woche wurde das vorerst letzte Puzzlestück im Gesamtkunstwerk des Organigramms gefunden: Jörg Schmadtke (49) wurde zum Geschäftsführer Sport. Wir geben einen Überblick über die organisatorische Aufstellung des 1. FC Köln.

Der Vorstand

Präsident Werner Spinner und seine Vize Toni Schumacher sowie Markus Ritterbach sind seit April 2012 im Amt. Am vergangenen Mittwoch entschied der Mitgliederrat mit großer Mehrheit: Das Trio soll auch bei der Wiederwahl im November kandidieren. Gegenkandidaten stehen derzeit noch nicht fest. Durch die Verpflichtung von Jörg Schmadtke als Geschäftsführer, ist Schumacher in seiner Aufgabe als "Sportvorstand" entlastet.

Die Geschäftsführung Auf der strategischen Ebene wurden die Posten mit Alexander Wehrle (Finanzen) und Jörg Schmadtke (Sport) neu besetzt. Wehrle kam als Vorstandsreferent des VfB Stuttgart. Er kündigte an, "die Strukturen des Klubs" zu prüfen und bei Notwendigkeit zu verändern. Er ließ Taten folgen, bei der Verpflichtung von Trainer Peter Stöger und Jörg Schmadtke war er maßgeblich beteiligt. Der 38-Jährige schaffte es, die notwendigen Personalentscheidungen mit Ruhe zu vollenden und - irgendwie - nebenbei die Etatlücke von 6,8 Millionen Euro zu stopfen. Einziger Wermutstropfen: Die Verhandlungen um eine Minderung der Stadionpacht dauern noch an. Wehrles Plan war eine Einigung mit der Stadt im Juni.

Profiabteilung/Trainer

Heute reist Trainer Peter Stöger mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Windischgarsten/Österreich ab. In den ersten zwei Wochen seiner Tätigkeit als Chefcoach konnte er bislang noch nicht viel tun: Viele Spieler verweilten noch im Urlaub, die erste Woche trainierte Stöger mit einer dezimierten Gruppe von nicht mehr als zehn Spielern. Nun wird er im Trainingslager seine Ideen erstmals der gesamten, bisher feststehenden Mannschaft vermitteln. Wenn da nicht die Personallücke in der Offensive wäre ...

Profiabteilung/Mannschaft...

denn der Sturm ist bislang das größte Problem im FC-Kader. Die Abwehr wurde nach dem Ausfall von Kevin McKenna durch Bruno Nascimento und Román Golobarth verstärkt. Im Mittelfeld stießen Maurice Exslager, Maxi Thiel und Marcel Risse hinzu. Sie sollen auch den Ausfall der verletzten Sascha Bigalke und Adil Chihi kompensieren. Nur in der vordersten Offensive klafft ein gewaltiges Loch. Die Talente Kacper Przybylko und Mikael Ishak sind die einzigen nominellen Stürmer. Schmadtke und Kaderplaner Jörg Jakobs suchen weiterhin nach einem Stürmer, der den FC zum Aufstieg schießen soll.

Profiabteilung/U 21

Künftig auch im Lizenzspielerbereich: Die zweite Mannschaft des FC. Die U 21 folgt somit den Maßstäben des DFB, wird in die Profiabteilung eingegliedert. Dem steht allerdings noch eine wichtige Nachricht bevor: Bleibt der Wuppertaler SV in der Regionalliga, oder steigt er ab? Davon hängt die Ligazugehörigkeit der Mannschaft von Stephan Engels ab, der die U 21 nun nach dem Interimsjob im vergangenen Saisonfinale verantwortlich übernommen hat.

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Nachwuchsabteilung

Frank Schaefer ist der neue Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Der Leiter Sport der vorherigen Saison kehrt damit in den Nachwuchsbereich zurück, soll in der Zukunft den Wunsch des Vorstands verwirklichen: Viele Eigengewächse in den Profibereich führen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Schaefers Schritt in den Juniorenbereich für ihn und den Klub eine weise Entscheidung ist. An vorderster Trainerstelle im Nachwuchs steht nun Boris Schommers, der mit der U 17 stets attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen ließ. Seine Beförderung zum U-19-Coach war eine Frage der Zeit. Ralf Außem, bis vor kurzem Trainer des Regionalligisten Viktoria Köln, trainiert künftig die U 16.

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