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Unentschieden in Sandhausen: Stanislawski räumt falsche Taktik ein

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Emotional am Spielfeldrand: Holger Stanislawski. Foto: dpa
Mit dem Unentschieden in Sandhausen hat der 1. FC Köln wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die Tabellenspitze liegen lassen. FC-Trainer Holger Stanislawski räumt eine falsche Taktik ein und hofft auf einen Erfolg im Pokalspiel.  Von
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Sandhausen/Köln

Der Abend von Sandhausen hat Holger Stanislawski nicht ratlos zurückgelassen. Seine Analyse zumindest war klar und eindeutig. Der 1. FC Köln hat acht Unentschieden in den bisher absolvierten 19 Zweitligaspielen zusammengesammelt, die meisten davon waren unnötige Punktverluste - "das ist unser Problem", sagte der FC-Trainer eindeutig richtig.

Unabhängig davon steht aber das 0:0 vom Freitagabend in der baden-württembergischen Provinz als ein Mahnmal der eigenen Fehlplanung. Beim Tabellenvorletzten hatte Stanislawski seine zuletzt offensiv sehr erfolgreich ausgerichtete Mannschaft zu einem Beton-Bollwerk umformatiert, mit entsprechend geringem Ertrag in spielerischer Hinsicht - und mit nur vier Chancen in 90 Minuten. Diese Taktik, das gab Stanislawski hinterher zu, würde er nicht mehr wählen, denn: "Wir haben ja 0:0 gespielt."

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Der Plan vom Sprung nach vorn musste auch wegen dieser Fehleinschätzung zumindest unterbrochen werden. Denn immer noch glaubt Stanislawski, dass im neuen Jahr, in dann nur noch 15 Spielen, alles möglich sei. Also auch das Erreichen des dritten Tabellenplatzes und der Relegationsspiele. "Unter dem Strich war das viel zu wenig, was wir da in Sandhausen gemacht haben", klagte Kölns Abwehrspieler Dominic Maroh. Dem ehemaligen Nürnberger ist eine "fehlende Balance" im Spiel seiner Elf aufgefallen: "Es besteht ein großer Unterschied zwischen unseren Heim- und Auswärtsauftritten. Uns fehlen die Big Points."

Torhüter Timo Horn ärgerte sich zudem über "zwei verschenkte Siege" in den letzten beiden Partien: Der 2:2-Ausgleich gegen Braunschweig fiel in der Nachspielzeit, "und in Sandhausen hätten wir ein Tor machen müssen". Wieder zwei Remis mehr, wieder vier verschenkte Punkte und der nicht erreichte Anschluss an den dritten Tabellenplatz. Statt vier Zähler trennen die Kölner nun bis zum Ende der Hinrunde sechs Punkte von dem fleißig verlierenden Absteiger 1. FC Kaiserslautern. Der FC teilt sich nun den neunten Tabellenplatz mit dem FC Ingolstadt - das ist weniger als das, was sich der Klub vor Saisonbeginn trotz des eingeleiteten Umbruchs vorgestellt hatte.

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Für Stanislawski handelt es sich akut um ein Problem der fehlenden "Entschlossenheit und Präzision", außerdem habe in Sandhausen "hinten raus die Überzeugung gefehlt". Bis Mittwoch hat er nun Zeit, an den Schwachstellen zu arbeiten. Denn einen Termin haben die Kölner dann noch: DFB-Pokal-Achtelfinale beim VfB Stuttgart. Stanislawski hat betont, dass er sehr an einem Sieg interessiert ist und er seine Mannschaft nicht als Außenseiter betrachtet.

Maroh freut sich "auf ein Bonusspiel, da können wir Selbstvertrauen gewinnen - und Geld verdienen, was ja auch nicht schlecht für uns ist". Für ihn persönlich "ist das Match noch mal ein Highlight. Ich komme ja aus dem Schwäbischen." Aber viel wichtiger sei ein möglicher Sieg-Effekt für die ganze Mannschaft: "Ein Erfolg - und wir würden Geschichte schreiben." Zumindest würden die Kölner ins Viertelfinale einziehen.

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