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Vertragsverlängerung: 1. FC Köln will Stanislawski halten

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FC-Trainer Holger Stanislawski (l.) begrüßt Präsident Werner Spinner. Foto: Rainer Dahmen
Die Verantwortlichen des 1. FC Köln wollen langfristig mit Trainer Holger Stanislawski planen - der Coach fühlt sich geehrt. Auf Stürmer Stefan Maierhofer wartet mit den Auswärtsspiel in Duisburg ein ganz besonderes Duell.  Von
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Stefan Maierhofer ist irritiert. Zwar rudert er wild mit seinen Armen und stampft mit beiden Beinen in den Boden, doch wirklich nach vorn katapultiert er sich nicht. Kevin McKenna umklammert den 2,02-Meter-Hünen und entschleunigt ihn wie ein Fallschirm eine Nasa-Kapsel. Der Gegendruck ist fester Bestandteil des Sprinttrainings. Dennoch ist es eher ungewöhnlich für Maierhofer, von einem menschlichen Wesen derart gebändigt zu werden.

So einfach wie von dem allerdings ebenfalls nicht gerade zierlichen Kanadier will sich Maierhofer am Montag (20.15 Uhr, Live-Ticker auf ksta.de) in Duisburg nicht aufhalten lassen. Es ist ein facettenreiches Duell für den Österreicher, der bei seinem ehemaligen Klub um den Kölner Aufstieg, einen neuen Vertrag und gegen die Schmährufe der MSV-Fans kämpfen muss.

Maierhofers Winter-Wechsel von Salzburg nach Köln verärgerte viele Duisburger, zumal er im Dezember 2012 noch mit einer Rückkehr zum MSV geliebäugelt hatte: "Die Zeit in Duisburg hat mich sehr geprägt." Mit dem MSV hatte Maierhofer die Fans des 1. FC Köln schon 2010 schmerzvoll von seiner Wucht überzeugt. Am 22. Dezember steuerte er ein Kopfballtor zum Duisburger 2:1-Auswärtssieg im Achtelfinale des DFB-Pokals bei.

Nach seinem sportlichen Seitenwechsel soll er nun für den FC gegen den MSV treffen. Holger Stanislawski schätzt vor allem den Einsatzwillen des 31-Jährigen. Und sorgt sich nicht vor einem übermotivierten Krafteinsatz im emotional aufgeladenen Duell: "Klar ist das ein besonderes Spiel für ihn. Aber er hat ja ein gewisses Alter und kann mit solchen Situationen umgehen."

Zukunftsplanung beim FC

Im Gegensatz zum bis zum Sommer ausgeliehenen Stürmer sorgt den Kölner Trainer die Zukunftsplanung derzeit nicht. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle kündigte an, Stanislawski langfristig an den Klub binden zu wollen. Im Aufstiegsrennen ist die frohe Kunde für Stanislawski aber nur eine Randnotiz. Bis zum Saisonende sind keine Verhandlungen geplant. "Es ist immer eine Ehre, Wertschätzung zu bekommen, und eine Freude, wenn die Arbeit positiv bewertet wird. Aber ich brauche keine langfristigen Verträge für eine gefühlte Sicherheit."

Das soll keineswegs einen Abschied vom FC andeuten. Der Saisonendspurt wird schlichtweg von anderen Themen dominiert: "Im Aufstiegsrennen bleibt keine Zeit für Gespräche, da wir momentan so viel durch die Weltgeschichte reisen, um an einem guten Kader zu arbeiten. Wir müssen eine gute Truppe zusammenstellen. Um alles andere mache ich mir keine Gedanken."

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