25.07.2016
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ADAC: Rallye um den „Preis der Ahrquelle“

ADAC-Rallye

Bei der Wertungsprüfung in Hüngersdorf hatten die Zuschauer einen guten Überblick über die Strecke. (Bild: Schmitz)

Kreis Euskirchen/Blankenheim -

Spannenden und professionellen Rallyesport bekamen die Besucher von nah und fern am Samstag bei strahlendem Sonnenschein bei der vierten „ADAC-Rallye um den Preis der Ahrquelle“ geboten.

Ausrichter war wieder die Sportfahrer-Gemeinschaft (SFG) Schönau, die auch diesmal das Gebiet der Gemeinde Blankenheim als Kernveranstaltungsort gewählt hatte. Drei vorausgegangene Veranstaltungen hatten sowohl die Fahrer als auch die Zuschauer total begeistert.

Allerhand Hektik herrschte am Freitag und Samstag im Rallyezentrum am Forstwalder Hof. Weit über 80 Teilnehmer hatten ihre Nennungen abgegeben. Und auch für die Zuschauer hatte die SFG gute Plätze reserviert. „Auf unserem Zuschauerpunkt in Hüngersdorf können über 80 Prozent der Wertungsprüfung eingesehen werden“, sagte der Vereinsvorsitzende André Weber. Für die Bewirtung sorgte die ortsansässige Feuerwehr. Bei den Vorausfahrzeugen handelte es sich zum Teil um historische Rallyefahrzeuge.

Nachwuchsförderung

Die SFG Schönau wolle mit der Veranstaltung auch den Rallye-Nachwuchs fördern, erklärte Weber. Viele Piloten fanden mit ihren Fahrzeugen den Weg in den Ahrort. Die Autos waren je nach PS-Zahl und Hubraum in verschiedene Klassen eingeteilt. Zum Starterfeld gehörten auch wieder Youngtimer-Fahrzeuge der Typen Porsche 911 Carrera, BMW M 3, Opel Manta oder Peugeot 205 GTI.

Sportleiter Daniel Kniel sprach Landrat Günter Rosenke sowie den Bürgermeistern von Blankenheim, Hellenthal, Kall und Nettersheim den besonderen Dank des Veranstalters aus. Sie hätten die Genehmigungen des Streckenverlaufs unkompliziert erteilt.

Die Wertungsprüfung in Reetz fand auf einem 5,15 Kilometer langen Rundkurs statt. In Hüngersdorf trennte sich die Spreu vom Weizen: Auf dem 4,1 Kilometer langen Kurs mit 100 Prozent Asphaltbelag ging es im Höllentempo von der kleinen Kreisstraße über sehr enge und schmale Wirtschaftswege. Unterhalb des Hüngersdorfer Friedhofes erfolgte der Start zu einer Etappe in Richtung Vellerhof auf einer schnellen, ein Kilometer langen Strecke.

Die Fahrer kämpften mit unterschiedlich hohen Anforderungen. So gab es Spitzkehren, gepaart mit einem ständigen Auf und Ab der Fahrbahn, bis die Piloten ins Lampertstal abbogen, um den nächsten Rundkurs bei Buir und Frohngau unter die Räder zu nehmen.


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