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4. Quartal: Outlet war beherrschendes Thema

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Ende November stellten die Investoren Rainer Harzheim (von links), Georg Cruse und Marc Brucherseifer den endgültigen Namen ihres Projekts vor: City Outlet Bad Münstereifel. Foto: Michael Greuel
Auf 12.000 Quadratmetern soll 2013 in Bad Münstereifel Mode verkauft werden. Am Orchheimer Platz wurde bereits nach wenigen Monaten Richtfest für das "City Outlet Bad Münstereifel" gefeiert. Nur Heino war stinksauer.  Von
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Bad Münstereifel

Das beherrschende Thema der Kurstadt war in diesem Jahr das geplante Outlet-Center. Auf 12.000 Quadratmetern soll ab Spätsommer 2013 Mode verkauft werden. In Windeseile entstand am Orchheimer Platz ein zweigeschossiger Bau, der zukünftig das Herzstück des ambitionierten Einzelhandel-Projekts sein soll. Im Mai dieses Jahres wurden die alten Gebäude, in denen bis dato vom Konditormeister Günter Portz Gäste mit Leckereien bedient worden waren, abgerissen. Bereits Ende November stand dort das Richtfest an, zudem wurde der endgültige Name des Projekts preisgegeben: City Outlet Bad Münstereifel.

In den vom Investoren-Trio Georg Cruse, Rainer Harzheim und Marc Brucherseifer gekauften und angemieteten Immobilien innerhalb der Stadtmauer war bis dahin noch nicht viel passiert. So mussten die Baupläne teilweise mehrmals umgeworfen werden, um sie auf die Wünsche der potenziellen Mieter abzustimmen. „Outlets werden normalerweise im Schukarton-Format gebaut. Hier errichten wir das Ganze im Bestand denkmalgeschützter Gebäude. Das sind die Modefirmen so nicht gewohnt, das macht aber auch den Reiz des Projekt aus“, erklärte Cruse die Verzögerungen.

Außerdem habe es einiger Zeit bedurft, genau abzustimmen, welche Modemarke in welches Gebäude kommt. Laut Investoren stehen die sechs wichtigsten Mieter inzwischen fest, für die noch offenen Liegenschaften gebe es zahlreiche Interessenten. Um welche Modemarken es sich handelt, wollen die Verantwortlichen erst kurz vor der Eröffnung verraten.

Ganz geräuschlos geht die Einrichtung des City Outlet allerdings nicht über die Bühne. So bezweifelte beispielsweise Schlagersänger Heino, dass ihn keine der Modemarken in der Nachbarschaft haben wolle. Dies hatte Georg Cruse auf Nachfrage erklärt. Heino ist aus dem Gebäude in der Marktstraße ausgezogen und residiert mit seinem Café im Kurhaus.

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Ärger gab es auch mit dem Kinderschutzbund (KSB) der Stadt als bekannt wurde, dass an der Großen Bleiche, in direkter Nähe zur KSB-Kita „Magische 12“, ein Parkhaus entstehen soll. Die Eltern gingen auf die Barrikaden, der Vorstand der Einrichtung versuchte die Wogen zu glätten. Inzwischen scheinen sich zumindest die Verantwortlichen des KSB mit der Sachlage abgefunden zu haben, jedoch nicht ohne Zugeständnisse seitens der Investoren zu verlangen. Innerhalb der Elternschaft ist der Ärger jedoch noch nicht endgültig verraucht.

Teile von ihr engagieren sich daher in der jüngst gegründeten Interessengemeinschaft (IG) Stadtentwicklung, die sich mit dem von der Stadt geplanten Verkehrskonzept beschäftigt. Pro Jahr soll das Outlet eine Million Kunden zusätzlich anziehen, ein Verkehrschaos droht. Die Stadt versucht dem mit einem Konzept entgegenzuwirken, laut IG jedoch mit völlig falschen Ansätzen. Bis das City Outlet an den Start geht, dürfte es weiterhin spannend bleiben.

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