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Bundestagswahl: Zylajew bittet um Bedenkzeit

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Der Hürther Bundestagsabgeordnete Willi Zylajew. Foto: Privat
Während andere Parteien ihre Kandidaten für die nächste Bundestagswahl bereits benannt haben, hat Hürther Abgeordnete Willi Zylajew um Bedenkzeit gebeten. Es geben persönliche Gründe, die ein gründliches Nachdenken erforderten.  Von
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Rhein-Erft-Kreis

Die SPD wird spätestens am Samstag ihre beiden Bundestagskandidaten nominiert haben. Die CDU im Südkreis/ Euskirchen hat sich ebenfalls schon entschieden. Nur im Norden, dem Rhein-Erft-Kreis ohne Wesseling, Erftstadt und Brühl, passiert vorerst nichts. Die Rhein-Erft-CDU lässt sich und ihrem potenziellen Kandidaten, dem Hürther Willi Zylajew, Zeit für die Entscheidung. Es gebe persönliche Gründe, die ein gründliches Nachdenken erforderten, sagt er. Er müsse zwischen dem Persönlichen und dem Amt abwägen, so der 62-Jährige. Frühestens im ersten Quartal, sagt Parteichef Gregor Golland, werde ein Kandidat benannt.

„Es ist völlig in Ordnung, sich Bedenkzeit zu nehmen“, stellt Golland klar. Niemand aus der Partei habe daran Anstoß genommen. Auf die Frage, wer eine Alternative zu dem Hürther Schwergewicht sein könnte, antwortet Golland: „Es gibt derzeit keinen Grund, über Personal zu spekulieren. Das wäre völlig fehl am Platze. Wir haben einen sehr gut arbeitenden Bundestagsabgeordneten.“

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Damit kann sich der Parteichef voll und ganz der für den 4. Oktober anstehenden Wahl des Kreisdirektors widmen. Für die CDU möglicherweise eine Zerreißprobe, denn dem Vernehmen nach hat die Unionsfraktion zur Vorstellung am 20. September drei Bewerber in den Personalausschuss eingeladen: die Dezernenten Anton Josef Cremer und Michael Vogel sowie Harald Sievers, Kämmerer und Erster Beigeordneter der Stadt Düren. Die frühere Kreisdirektorin Gerlinde Dauber ist, so war zu hören, nicht eingeladen. Die Anspannung in der Partei scheint täglich zu wachsen, zumal Landrat Werner Stump für den Fall, dass nicht der Kandidat seines Vertrauens zum Zuge kommt, gedroht haben soll, „hinzuschmeißen“.

Die Grünen müssen also mit ins Boot und ihre Stimme für Vogel abgeben. Geboten ist dafür das frei werdende Dezernat mit „grünrelevanten“ Ämtern.

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