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Eifeler Holzbranche: Netzwerk für Holz zugestimmt

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Das Holzcluster Eifel will die Vermarktung der regionalen Holzwirtschaft und ihrer angehörigen Branchen voranbringen.  Foto: Bernhard Romanowski
Das im Kreis Euskirchen geschlagene Holz soll besser vermarktet werden. Zu diesem Zweck haben sich jetzt 28 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zu einem Netzwerk zusammengeschlossen.
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Kreis Euskirchen/Nettersheim

Breite Zustimmung erhielt am Dienstag ein Projekt, das im Wirtschaftsausschuss des Kreises Euskirchen vorgestellt wurde.

Jörg Bühler erläuterte den Kreispolitikern, die sich im Holzkompetenzzentrum versammelt hatten, was es mit dem Projekt Holzcluster Eifel auf sich hat.

Eifeler Holzbranche nach vorne bringen

Dieses Netzwerk wurde vom Verein Wald und Holz Eifel mit 27 weiteren Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung initiiert und soll die Eifeler Holzbranche markttechnisch nach vorne bringen. Jörg Bühler ist als sogenannter Clustermanager für das Projekt zuständig.

Ziel dabei ist es, die verschiedenen Glieder der regionalen Wertschöpfungskette in Sachen Holz – also etwa Sägewerker, Schreiner, Architekten und Holzbaufirmen – miteinander zu vernetzen und die moderne Holzverwendung im Bau- wie im energetischen Bereich voranzutreiben.

Auch die berufliche Bildung in Sachen Holz soll weiter vorangetrieben werden.

Ein Arbeitsschwerpunkt ist dabei die Öffentlichkeitsarbeit und die Präsentation der Eifel bei Messen wie etwa der Internationalen Grünen Woche oder bei Kooperationsveranstaltungen wie dem Europäischen Kongress „Effizientes Bauen mit Holz“ zuletzt Anfang Juni in Köln.

Die Auslobung des Holzbaupreises Eifel und die Anlegung einer Holzbaudatenbank sind weitere Bausteine des Projekts, die bereits umgesetzt wurden. Um den natürlichen Werkstoff auch im Baubereich stärker zu bewerben, soll eine Holzbau-Fachberatung für Planer und Architekten wie auch für Verbraucher eingerichtet werden.

Denn etwa bei baulichen Sanierungsmaßnahmen sei Holz als Baustoff noch nicht so weit verbreitet, wie Bühler anmerkte.

Das Holzkompetenzzentrum Rheinland in Nettersheim ist auch der Sitz des Holzclusters Eifel.  Foto: Bernhard Romanowski

Umso erfreulicher sei die Beteiligung des Eifeler Netzwerks am Holz-Forum, dass derzeit für die Landesgartenschau 2014 in Zülpich errichtet wird. Auch in Sachen Holzcampus Eifel, dem schon länger geplanten Wissens- und Ausbildungszentrum, ist das Netzwerk zusammen mit der Gemeinde Nettersheim und dem Holzkompetenzzentrum Rheinland bemüht, das zuständige Ministerium in Düsseldorf für eine Förderung zu gewinnen.

Einen wichtigen Beitrag haben die Netzwerker bereits mit ihrem Angebot zur Praxisausbildung der Studenten des Holzbauingenieurswesens der FH Aachen mit Standort in Euskirchen-Euenheim geleistet.

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Für die Projektlaufzeit von 2011 bis 2014 war die Finanzierung des Holzclusters Eifel über eine 80-prozentige Förderung vom Land NRW und der EU gesichert.

Für eine Projektfortsetzung über 2014 hinaus hat man bislang nur eine mündliche Zusage. Was den Eigenanteil von 20 Prozent angeht, hoffen die Netzwerker unter anderem auf eine Beteiligung des Kreises Euskirchen.

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