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Laga 2014: Erdrutsch und eine Rosen-Taufe

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Die „Rose de Tolbiac“ Foto: Stephan Everling
Die Vorbereitungen für die Landesgartenschau in zwei Jahren in Zülpich liefen auf Hochtouren. 20 Millionen Euro investierten Bund, Land und Kreis in den Straßenbau und die Städtebauförderung der Römerstadt. Nicht immer lief alles glatt.  Von
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Zülpich

Kleine Rückschläge sind wohl unvermeidbar, wenn auf zwei Großbaustellen gearbeitet wird. Im Frühjahr hing die neue Brücke über den Wallgraben an der Burg etwa durch, Pfingsten sorgte ein Sturm für einen Erdrutsch an den frisch angelegten Serpentinen-Wegen am Wassersportsee. Aber was soll’s? Für die Sturmschäden in Höhe von 100.000 Euro kam die Versicherung auf, die Brücke wurde von der Baufirma wieder ins Lot gebracht. Laga-Geschäftsführer Christoph Hartmann verschwendet an die beiden Vorfälle jedenfalls keinen Gedanken mehr.

Auf das Ereignis angesprochen, das ihm dieses Jahr besonders in Erinnerung geblieben ist, gab er diese Antwort: „Die drei Baustellenführungen, an der zuletzt fast 400 Besucher teilgenommen haben.“ Das Interesse an der Laga sei ungebrochen.

Die Taufe der Laga-Züchtung „Rose de Tolbiac“ gehörte zu den Highlights des Jahres, aber auch die Erkenntnis, dass die florale Schau keineswegs das von Pessimisten befürchtete Fass ohne Boden ist. Der städtische Eigenanteil an den Gesamtkosten in Höhe von 17 Millionen beträgt 4,8 Millionen. Bis zur Eröffnung der Laga im Jahr 2014 schlagen diese Kosten im städtischen Haushalt aber lediglich mit rund 220.000 Euro per anno zu Buche. Auch die jährlich 300.000 Euro, die nach der Laga für Zinsen und Tilgung aufzubringen sind, relativieren sich angesichts der rund 20 Millionen, die über die reinen Laga-Kosten hinaus von Bund, Land und Kreis in Straßenbau und Städtebauförderung investiert wurden.

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