Kleine Rückschläge sind wohl unvermeidbar, wenn auf zwei Großbaustellen gearbeitet wird. Im Frühjahr hing die neue Brücke über den Wallgraben an der Burg etwa durch, Pfingsten sorgte ein Sturm für einen Erdrutsch an den frisch angelegten Serpentinen-Wegen am Wassersportsee. Aber was soll’s? Für die Sturmschäden in Höhe von 100.000 Euro kam die Versicherung auf, die Brücke wurde von der Baufirma wieder ins Lot gebracht. Laga-Geschäftsführer Christoph Hartmann verschwendet an die beiden Vorfälle jedenfalls keinen Gedanken mehr.
Auf das Ereignis angesprochen, das ihm dieses Jahr besonders in Erinnerung geblieben ist, gab er diese Antwort: „Die drei Baustellenführungen, an der zuletzt fast 400 Besucher teilgenommen haben.“ Das Interesse an der Laga sei ungebrochen.
Dienstag, 3: Ein Rollerfahrer aus Zülpich prallt bei Lommersum gegen ein Auto und stirbt.
Dienstag, 3: Dieter Spürck, Erster Beigeordneter von Weilerswist, wechselt auf die gleiche Position nach Kerpen.
Dienstag, 3: Beim Blitzmarathon II schnappt die Polizei 89 Raser.
Donnerstag, 12: Bei Benenberg kollidiert ein Motorradfahrer mit einem Auto und stirbt.
Donnerstag, 19: Moritz Bleibtreu und Richy Müller drehen an den Katzensteinen einen Film (Bild).
Die Taufe der Laga-Züchtung „Rose de Tolbiac“ gehörte zu den Highlights des Jahres, aber auch die Erkenntnis, dass die florale Schau keineswegs das von Pessimisten befürchtete Fass ohne Boden ist. Der städtische Eigenanteil an den Gesamtkosten in Höhe von 17 Millionen beträgt 4,8 Millionen. Bis zur Eröffnung der Laga im Jahr 2014 schlagen diese Kosten im städtischen Haushalt aber lediglich mit rund 220.000 Euro per anno zu Buche. Auch die jährlich 300.000 Euro, die nach der Laga für Zinsen und Tilgung aufzubringen sind, relativieren sich angesichts der rund 20 Millionen, die über die reinen Laga-Kosten hinaus von Bund, Land und Kreis in Straßenbau und Städtebauförderung investiert wurden.



