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Vermischtes aus 2012: Lichterspektakel und Attraktionen

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Die Feuershow von "Chapeau Bas" war einer von vielen Höhepunkt beim Auftaktabend der Festwoche, anlässlich des 700-jährigen Jubiläums.  Foto: Röhrig
Bergheim feiert seinen 700sten Geburtstag, Schloss Gymnich bekommt einen neuen Besitzer, und eine Pulheimerin schafft es in das Finale der Casting-Show "Popstars". Ein bunter Jahresrückblick auf 2012.  Von
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Rhein-Erft-Kreis

700 Jahre Bergheim: Dieses Jubiläum wird vom 1. bis zum 10. Juni mit vielen Attraktionen und Aktionen gefeiert. Das Herzstück der Feierlichkeiten ist die Festwoche, die unter dem Motto „Wir sind Bergheim“ Tausende Menschen in die Bergheimer City lockt. Für das Jubiläumsspektakel ist das Kölner Tor als Pendant zum Aachener Tor nachgebaut worden. Zur Eröffnung gibt es ein Musik- und Lichterspiel, bei dem die 17 Meter hohe und 6,5 Tonnen schwere Nachbildung illuminiert und von der Zuschauermenge bewundert wird.

Jeder Tag der Festwoche wird als ein großes Ereignis gefeiert. Es gibt den Tag des Ehrenamts, des Sports, des Handels, den Tag der Geschichte, der Literatur und der Kunst. Als eines der Highlights gilt das Musikfestival „Summer in the City“ am Tag der Musik, bei dem auf mehreren Bühnen gleichzeitig gefeiert wird. Zum Abschluss der Festwoche nehmen rund 700 Bergheimer an einer riesigen gedeckten Tafel Platz, um gemeinsam zu speisen – und um den Feiermarathon mit einem tollen Feuerwerk zu beenden. 

Fantasielabor
Geburtstagskind
Popstars
Starkoch
Dauerbaustelle
Rockfestival
Foto: Blass

Brühl. Mauerstein für Mauerstein und Pinselstrich für Pinselstrich wird im Juni das Geburtshaus von Max Ernst an der Schlossstraße erweitert und wieder in Schuss gebracht. Der Landschaftsverband Rheinland hat dort – neben der Verwaltung des Max-Ernst-Museums – das Fantasielabor untergebracht. Dort soll Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Behinderungen die Welt der erfahrbaren und selbst gestaltbaren Kunst eröffnet werden. Die Eröffnungsfeier ist am 1. Juli. (hc)

Hier können Sie den ausführlichen Artikel lesen.

Foto: Hörnig

Erftstadt-Dirmerzheim. Ein ganz besonderer Geburtstag wird am 23. Oktober in Dirmerzheim gefeiert. Tischlermeister Karl Renzl ist 105 Jahre alt geworden. Der Senior mit dem wachen Geist ist glücklich, gemeinsam mit seiner Familie in seinem Haus an der Margarethenstraße zu wohnen. „Man darf sich nicht hängen lassen“ ist sein Lebensmotto. Und das hat bislang wunderbar funktioniert. Bis zu seinem 93. Lebensjahr lebte er allein in seinem Haus und kümmerte sich mit Freude um seinen Garten. (hc)

Lesen Sie hier was Karl Renzl erlebt hat und wie er sich fit gehalten hat.

Foto: Mauell

Pulheim. Sie träumte davon, mit einer eigenen Band durchzustarten. Doch kurz vor dem Einzug ins Finale der TV-Castingshow „Popstars“ scheitert die 25-jährige Pulheimerin Züleyha. Die Musikerin, die mehrere Jahre auf Mallorca gejobbt hat, singt sich im Sommer in die Herzen vieler Fernsehzuschauer. Noch immer erkennen Passanten die hübsche Sängerin, wenn sie durch die Stadt geht. Ihren Traum, Profisängerin zu werden, gibt Züleyha nicht auf. Ihre Fans werden es ihr danken. (hc)

Foto: Meisen

Kerpen. Dem Fernsehkoch Tim Mälzer können die Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule im Schulzentrum Horrem-Sindorf zur Hand gehen. Mälzer weiht Ende April dort die neue Schulküche ein. Die Gesamtschule hatte bei dem Wettbewerb „In Form – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gewonnen. Von dem Gewinn konnte die 20 Jahre alte Küche, die für den Hauswirtschaftsunterricht genutzt wird, mit neuen Geräten ausgestattet werden. (hc)

Tim Mälzer kocht in einer Kerpener Schulküche - der ganze Artikel.

Foto: Clemens

Bedburg. Seit dem Abbruch der Ritterakademie ist das Bedburger Schloss als Dauerbaustelle bekannt. Vor allem der Blick auf die Fassade sorgt Anfang des Jahres für Unmut bei Politikern und bei der Bevölkerung. Der CDU-Stadtverband kritisiert in einem Schreiben, die Geschwindigkeit, mit der die Abbruch- und Rekonstruktionsarbeiten am Schloss erfolgen, sei völlig unakzeptabel. Im Sommer wird bekannt, das das Bedburger Schloss zudem einen Aufzug bekommen wird. (hc)

Lesen Sie hier alles rund um die Schlosssanierung.

Foto: Privat

Frechen-Grefrath. Wilde Musiker, schrille Gitarren und knapp 300 Rockfans: Das ist das Erfolgsrezept des Rockfestivals „Trafostation 61“, das am Wochenende des 17. und 18. August mitten im Wald bei Frechen-Grefrath stattfinder. Dort werden zwei Tage lang lokale Rockbands gefeiert, und ein großer Teil der Fans übernachtet in Zelten. Obwohl das junge Organisationsteam eigentlich mit 500 Besuchern gerechnet hat, soll das Rockfestival auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.  (hc)

Hier wurde gerockt bis der Wald gewackelt hat. Hier finden Sie ein Video und eine Bildergalerie zum Festival.

Gymnichs neue Schlossherren

Erftstadt/Brühl. Ein Ehepaar aus Bad Münstereifel lebt nun auf Schloss Gymnich. Katharina und Gerd Overlack ersteigern das historische Gebäude samt Parkanlagen Anfang Juli beim Amtsgericht Brühl. Der Preis: 3,05 Millionen Euro. Schloss Gymnich hat zuvor der Musikerfamilie Kelly gehört. Das Schloss musste zwangsversteigert werden. Bei dem Termin verraten die neuen Besitzer bereits erste Pläne. Ihnen schwebt unter anderem ein Hotelbetrieb samt Gastronomie vor.

Der Schlosspark soll voraussichtlich nicht für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Wohl aber ein vorderer Teil samt dem Rosengarten. Ein Biergarten soll künftig wieder Ausflügler anziehen.

Für Gäste sollten Hotelzimmer und eine hochwertige Gastronomie angeboten werden. Nachdem die Musikerfamilie ausgezogen war, hatte Extremsportler Joey Kelly mit einer Betreibergesellschaft die Geschicke im historischen Gemäuer leiten wollen – was letztlich in die Insolvenz geführt hatte.
Für die Zwangsversteigerung war der Verkehrswert des Schlosses auf 5,3 Millionen Euro festgelegt worden. Ende Januar hatte ein erster Zwangsversteigerungstermin stattgefunden. Damals hatte Joey Kelly als Einziger geboten - und zwar eine Summe von 1,7 Millionen Euro.

Den Zuschlag hatte er dafür allerdings nicht bekommen können, da der Betrag weniger als die Hälfte des Verkehrswertes betrug. Dank dieses Gebotes lief beim zweiten Zwangsversteigerungstermin im Juli daher ein offenes Bieterverfahren. Gerd Overlack (67) spekuliert nach eigenen Angaben nicht auf eine große Rendite. „Hauptsache, das Schloss bleibt der Nachwelt erhalten,“ sagt er.

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