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Vogelzählung: Meise, Fink und Spatz im Blick

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Auch die Blaumeise gehört zu den Vögeln, die relativ häufig +in heimischen Gärten zu finden sind. Foto: Nabu/Derer
Der Naturschutzbund will wissen, wie viele der Tiere in besiedeltem Gebiet leben. Deshalb ruft der Verein Vogelfreunde auf, von Sonntag, 6. Januar, bis Dienstag 8. Januar eine Stunde lang Vögel auf Futterhäuschen zu beobachten.  Von
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Rhein-Erft-Kreis

Welche Vögel kommen ans Futterhäuschen? Diese Frage ist das Motto der bundesweiten Aktion „Stunde der Wintervögel“, die der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) von Sonntag, 6. Januar, bis Dienstag, 8. Januar, veranstaltet. Natur- und Vogelfreunde sind aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld. Die Aktion findet bereits zum zweiten Mal statt, im vergangenen Jahr beteiligten sich bei der Premiere bundesweit mehr als 85 000 Naturfreunde, im Rhein-Erft-Kreis waren es rund 300 Teilnehmer.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. „Wo genau kommen sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus? Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen“, erläutert Simone Bergheim vom Nabu Kreisverband Rhein-Erft. Neben sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr hier bleiben, lassen sich zusätzlich Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Osten und Norden nach Mitteleuropa ziehen.

„Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld.“

Ein Buntspecht im Winter.
Ein Buntspecht im Winter.
Foto: Nabu/Derer

Bei Nahrungsengpässen tauchen laut Nabu in manchen Wintern in großer Zahl auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz, Erlenzeisig oder Bergfink auf. Neben Freude und Interesse an der Vogelwelt sollten die Teilnehmer eine „Grunderfahrung“ beim Beobachten von Tieren haben, so Bergheim. Wer mitmachen möchte, sollte von einem ruhigen Plätzchen aus von jeder Vogelart die höchste Anzahl notieren, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können am Montag, 7. Januar, und Dienstag, 8. Januar, jeweils von 10 bis 18 Uhr, unter ☎ 0180/1157115 oder auf der Homepage der „Stunde der Wintervögel“ gemeldet werden. Online stehen auch eine Zählhilfe, Portraits von Arten sowie Tipps zur Winterfütterung und zum vogelfreundlichen Garten zur Verfügung. Teilnahmeschluss ist Mittwoch, 16. Januar.

Unter den Teilnehmern wird unter anderem eine naturkundliche Reise verlost. Die Auswertung der Meldungen kann im Internet live verfolgt werden.
www.stundederwintervoegel.de
www.nabu-rhein-erft.de

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