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Wetter: Durchschnittlich minus elf Grad

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Enten am Schillerpark in Euskirchen.  Foto: Reiner Züll
Anfang Februar war Väterchen Frost auf kurzer Stippvisite. In Nettersheim war es in der Nacht zum 7. Februar sogar minus 22,3 Grad. Mitte des Monats war der kälteste Februar seit 1991 schon wieder Schluss mit der Eiseskälte.  Von
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Kreis Euskirchen

Bis zu den letzten Januartagen hatte der Winter sich als Fortsetzung des Herbstes gezeigt. Mitte des Monats hatten Krokusse und Nussbäume das Thema Winterschlaf für erledigt erklärt und waren in eine frühe Blüte übergegangen. Doch am 27. Januar schlug das Wetter auf eine stabile Hochdrucklage um und sorgte mit arktischer Kaltluft für kräftigen Frost. Besonders die Pflanzen sollten unter dem heftigen Wintereinbruch leiden.

Der mit einer Durchschnittstemperatur bis zu minus elf Grad kälteste Februar seit 1991 stellte die Einwohner im Kreis Euskirchen mit 15 Eistagen vor große Probleme. Temperaturen von minus 22,3 Grad, die beispielsweise in der Nacht auf Dienstag, 7. Februar, in Nettersheim gemessen wurden, ließen Leitungen einfrieren, Autobatterien reihenweise dahinscheiden und brachten die modernen, energiesparenden Heizungen an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. In Blumenthal brannte ein Badezimmer aus, als der Bewohner versuchte, eine eingefrorene Leitung aufzutauen. Gerettet werden konnte in Arloff ein Bisamratte, die mit dem Schwanz am Eis der Erft festgefroren war.

Gleichzeitig war der Monat auch der trockenste Februar seit 1998. Zum Wintersport reichte es angesichts einer Schneedecke von nur fünf Zentimetern in Udenbreth kaum. Zur Mitte des Monats bereitete schließlich ein Atlantiktief mit milder Luft dem Besuch von Väterchen Frost ein Ende und damit war mit dem kurzen Winter 2012 auch Schluss.

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