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Zuschuss: Finanzhilfe aus Düsseldorf

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Symbolbild Foto: dpa
In diesem Jahr werden einige Städte im Rhein-Erft-Kreis mehr Geld vom Land bekommen. Elsdorf erhält das Doppelte an Zuschüssen wie im vergangenem Jahr. Nur Kerpen, Pulheim und Wesseling bekommen nicht mehr Geld aus Düsseldorf.  Von
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Rhein-Erft-Kreis

Einige Städte im Kreis werden in diesem Jahr mehr Geld vom Land bekommen. Ausnahmen sind Pulheim, Kerpen und Wesseling. Die Einnahmen dieser drei Städte haben sich im vergangenen Jahr so verbessert, dass die Schlüsselzuweisungen aus Düsseldorf nun 2013 geringer ausfallen. Für den Rhein-Erft-Kreis gibt es einen kräftigen Zuschlag. Statt 40 Millionen Euro wie im vorigen Jahr überweist das Innenministerium nach derzeitiger Berechnung mehr als das Doppelte – rund 80 Millionen Euro.

Grund für die gestiegenen Zuweisungen aus Düsseldorf ist die gesunkene Steuerkraft der Kommunen und des Kreises. Beispiel Bergheim: Im vorigen Jahr bekam die Kreisstadt aus den Schlüsselzuweisungen nicht einen Cent. Die eigenen Einnahmen waren damals noch beachtlich. Im Herbst stellte Kämmerer Alfred Faßbender fest, dass die Prognose für die Einnahmen der nächsten Monate düster ist. Deshalb überweist das Land der Stadt Bergheim nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums für 2013 gut 28 Millionen Euro.

Elsdorf erhält das Doppelte

Um gut 25 Prozent steigen die Schlüsselzuweisungen für die Stadt Erftstadt. Das Land will 11,5 Millionen Euro an die Stadt überweisen. Um 100 Prozent höher fallen die Zahlungen an die jüngste Stadt im Kreis, Elsdorf, aus. Wie in Bergheim kam der dortige Kämmerer im vorigen Jahr ohne Finanzhilfe aus Düsseldorf aus. Diesmal jedoch nicht. Deshalb schickt Düsseldorf 5,1 Millionen Euro aus dem Finanzausgleich. Die Steuerkraft der Stadt ist um mehr als zwölf Millionen Euro gesunken. In Bedburg ist die Situation ähnlich. Gerade 123 000 Euro bekam die Stadt im vorigen Jahr, diesmal sind es mehr als fünf Millionen Euro, mit denen das gesunkene Steueraufkommen aufgefangen wird. In Brühl beläuft sich die Zuweisung in diesem Jahr auf 10,5 Millionen Euro und steigt damit gegenüber dem Vorjahr um rund drei Millionen Euro.

Gleichbleibend kräftig präsentieren sich die Städte Hürth und Frechen. Nach der Hochrechnung bekommen beide Städte auch in diesem Jahr keinen Cent. Mit geringeren Zuweisungen aufgrund gestiegener Steuerkraft müssen die Städte Wesseling, Kerpen und Pulheim rechnen. In Kerpen verringert sich die Überweisung um zwei auf rund 18 Millionen Euro. Pulheim bekommt knapp 700 000 Euro und Wesseling bekommt nur noch etwa eine Million Euro aus dem Topf des Landes – 3,4 Millionen Euro weniger als 2012.

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