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City Outlet: IG wehrt sich gegen Händler-Vorwürfe

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Auf dieser Fläche im Goldenen Tal sollen bis zu 800 Parkplätze für die Eröffnung des „City Outlet“ entstehen. Foto: Thomas Schmitz
Die IG Stadtentwicklung weist die Vorwürfe der Geschäftsleute zurück, mit dem Bürgerbegehren für eine Verzögerung zu sorgen. Vielmehr seien die Investoren selbst für zahlreiche Versäumnisse verantwortlich.  Von 
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Münstereifeler Geschäftsleute haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Mittwoch das Bürgerbegehren der IG Stadtentwicklung scharf kritisiert. Die Antwort der Angegriffenen ließ nicht lange auf sich warten.

„Auch wir wollen die zeitnahe und rechtzeitige Schaffung der notwendigen Zusatz-Parkplätze vor Eröffnung des Outlets“, schreibt die IG. Das Bürgerbegehren würde die Schaffung neuer Parkplätze nicht um einen einzigen Tag verzögern. Durch den Ratsbeschluss werde Vermögen der Stadt verschleudert, außerdem wäre eine starke Erhöhung der Parkeinnahmen zugunsten der Stadt nicht mehr möglich. Stattdessen würden aber die Steuern erhöht.

Dass die IG, wie in ihrer Drei-Stufen-Lösung unter Punkt eins vorgeschlagen, zunächst den vorhandenen Parkraum volllaufen lassen möchte, sei ungeschickt ausgedrückt gewesen. Man habe nur darauf hinweisen wollen, dass die Parkkapazität in Bad Münstereifel nicht ausgeschöpft werde.

Investoren sollen bauen

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Außerdem hat die IG Bürgermeister Büttner einen Kompromissvorschlag unterbreitet. Die Stadt soll, im Gegensatz zum Ratsbeschluss, die Fläche für die Parkplätze im Goldenen Tal nicht verkaufen. Stattdessen sollen die Investoren des „City Outlet“ dort auf städtischem Grund die Parkplätze errichten. Damit wäre gewährleistet, dass die Interessen einer zügigen Eröffnung des Outlet-Centers und einer finanzstarken Stadt in Einklang gebracht werden.

Die Geschäftsleute sollten sich nicht vor den Karren interessierter Kreise spannen lassen, sagt die IG. Die Behauptungen und Gerüchte von dieser (Investoren-)Seite, die IG wolle die Schaffung neuer Parkplätze verzögern oder gar verhindern, seien falsch. Es seien Missverständnisse entstanden, die gezielt geschürt würden.

Die Verschleppung des ganzen Verfahrens sei durch zahlreiche und gut dokumentierte Versäumnisse der Investorengesellschaft entstanden und keinesfalls durch das Bürgerbegehren.

AUTOR
Thomas Schmitz, freier Mitarbeiter in der Lokalredaktion Euskirchen
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