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Feuerwerk in Bad Münstereifel: Kurz, aber verdammt intensiv

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Zum Feuerwerk hatten sich Hunderte Menschen eingefunden.  Foto: Thomas Schmitz
Das Feuerwerk der 58. Auflage von Burg in Flammen ist mit neun Minuten eher kurz geraten. Der Qualität tat das aber keinen Abbruch. Dahingegen hielten viele Besucher die sommerlichen Temperaturen von einem Kirmesbesuch in Bad Münstereifel ab.
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Kurz, aber sehr intensiv: Das ist wohl die treffende Beschreibung der 58. Auflage von „Burg in Flammen“. Gut neun Minuten hat das Spektakel am Montagabend über Bad Münstereifel gedauert – aber Zeit zum Verschnaufen oder unnötige Pausen gab es nicht.

Das Pyroteam Düsseldorf um Sascha Krumbach hat ganze Arbeit geleistet. Das fand auch das Publikum: Der Applaus, den die zahlreichen Besucher aus dem Kurpark und aus der Innenstadt spendeten, war bis auf den Parkplatz an der Delle zu hören, von wo die Feuerwerker Hunderte Bomben gezündet hatten.
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Zum dritten Mal war das Pyroteam aus der Landeshauptstadt im Auftrag der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und der Kurverwaltung im Einsatz. Mit ein wenig Verspätung, es war um 22.30 Uhr noch nicht ganz dunkel, startete das Feuerwerk mit einem Donnerschlag.

Dann ging es los: Die Bomben detonierten in bis zu 120 Metern Höhe über der Kurstadt und malten die buntesten Bilder, etwa Smileys, ans Firmament, zum Schluss gab es Goldregen.

Das Pyroteam Düsseldorf um Sascha Krumbach hat ganze Arbeit geleistet. Foto: Thomas Schmitz

Zum Feuerwerk hatten sich unzählige Menschen eingefunden. Der Kurpark war zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig voll. Dabei war der Besucherandrang bei der Kirmes insgesamt wohl eher bescheiden. Es war wohl einfach zu warm. Noch am Montagabend gegen 20 Uhr war auf dem Kirmesplatz nicht viel los.

„Durch Reizüberflutung, etwa im Phantasialand, leiden die Kirmesschausteller überall“, so Marita Hochgürtel, Pressesprecherin der Stadt Bad Münstereifel. Die Veranstalter seien insgesamt aber mit Kirmes und Feuerwerk zufrieden gewesen.

Die Cafés und Restaurants entlang der Erft konnten sich aber über mangelnden Zuspruch nicht beklagen. Auch im Café T und im Werther Stübchen bekam man keinen Sitzplatz mehr.

Dort spielte wie jedes Jahr die Coverband „Just for Fun“. Außerdem marschierten die Schützen in Begleitung mit dem Musikverein Frohngau durch die Stadt. (tom)

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