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Outlet-Film: Büttner wirft Regisseuren Zensur vor

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Bürgermeister Alexander Büttner steht im WDR-Film der Presse am Telefon Rede und Antwort. Foto: WDR
Bürgermeister Alexander Büttner hat sich beim WDR-Rundfunkrat über den Film über das geplante Outlet-Center in Bad Münstereifel beschwert. Die Filmemacher hätten die Wirklichkeit so dargestellt, dass sich die Balken biegen.  Von 
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Bürgermeister Alexander Büttner hat die schlechte Darstellung seiner Person im WDR-Film „Die Story – Unsere Stadt soll Outlet werden“ immer noch nicht abgehakt. In einem Schreiben, das er auch im Amtsblatt der Stadt veröffentlichte, wandte er sich an Ruth Hieronymi, Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates.

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In dem Schreiben wiederholt er die auch in dieser Zeitung von ihm geäußerten Vorwürfe, dass die Sendung tendenziös gewesen sei und die Filmemacher bewusst die Bürger, die das „City Outlet“ befürworten, nicht zu Wort haben kommen lassen. Mit der Begründung von Filmemacher Marko Rösseler, man habe den Befürwortern keine Stimme gegeben, weil niemand sagen kann, ob die Hoffnungen berechtigt sind, gibt sich Büttner nicht zufrieden. Das sei mehr als abenteuerlich, denn die Gegner des Outlets seien gehört worden, obwohl ihre Meinungsäußerungen sich fast ausschließlich im spekulativen Raum befänden. „Befürchtungen wurden gesendet, Hoffnungen dagegen wurden unterdrückt, weil sie für »Die Story« offenbar zu unbequem waren. Es lebe die Zensur!“, so Büttner.

Den Machern des WDR wirft Büttner außerdem vor, einen öffentlichen Schaukampf inszenieren zu wollen. Darüber, dass im Rat alle Entscheidungen zum Thema Outlet einstimmig gefasst wurden, seien die Filmemacher enttäuscht gewesen. Aus Angst, dass der Film zu unspektakulär und langweilig werden würde, hätten die WDR-Macher einen Spannungsbogen dadurch erzeugt, „dass die Wirklichkeit so dargestellt wird, dass sich die Balken biegen“. Das sei keine saubere journalistische Arbeit. Büttners Grundvertrauen in den öffentlich-rechtlichen WDR sei mit der Sendung beschädigt worden. „Die Bürger dürfen vom gebührenfinanzierten Rundfunk einen professionellen Journalismus erwarten, der sorgfältige Recherche, Seriosität, unabhängige Standpunkte und Fairness beinhaltet“, schreibt Büttner.

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Thomas Schmitz, freier Mitarbeiter in der Lokalredaktion Euskirchen
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