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Sperrbezirk: Prostitution sorgt für Diskussionen

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Symbolbild Foto: dpa
Immer wieder beschweren sich Bürger über den "Straßenstrich" an der Landstraße 213/279 an der Autobahnbrücke und auf der L361 bei Broich. Die Stadt gibt an, dass sie keine rechtliche Möglichkeit gegen die Prostituierten habe.  Von
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Immer wieder ärgern sich Bedburger über den „Straßenstrich“, über Prostituierte, die an der Landstraße 213/279 an der Autobahnbrücke und auf der L 361 bei Broich ihre Dienste anbieten. So manchen Bürger stört das.

Der WDR griff das Thema nun im Fernsehen auf. Die Stadt, die nach Meinung der Befragten etwas unternehmen sollte, reagierte auf die Anfrage des Senders mit einer Pressemitteilung. Es gebe „keine rechtliche Möglichkeit“ gegen die Straßenprostitution. Seit dazu 2002 ein Gesetz erlassen wurde, gelte freiwillige Prostitution ohne kriminellen Hintergrund als legal. Nur wenn sich die Frauen in der Nähe von Spielplätzen, Kindergärten oder Schulen aufhielten oder in anderen Bereichen, die Kinder und Jugendliche nutzen, könne die Stadt einschreiten. Das sei in Bedburg aber nicht der Fall.

Sperrbezirk denkbar

Denkbar sei aber, so heißt es in der Mitteilung, die Einrichtung eines Sperrbezirks, um die Prostitution in bestimmten Gebieten zu verhindern. Dafür sei jedoch die Bezirksregierung Köln zuständig. Und diese habe der Stadt auf Anfrage bereits im Oktober vergangenen Jahres „deutlich gemacht“, dass ein Sperrbezirk in Bedburg rechtlich nicht in Frage komme, jedenfalls nicht, wenn sich die Prostituierten weiter an der Autobahnbrücke und an der L 361 aufhielten.
Die Bereiche würden aber unabhängig davon regelmäßig von Polizei und Ordnungsamt kontrolliert, teilt die Stadtverwaltung mit. Aus Bedburger Sicht sei die Situation „äußerst unbefriedigend“. Aber ein grundsätzliches Verbot der Prostitution an den beiden Landstraßen sei rechtlich nicht möglich.

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