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Stadtmauer: Erfttor soll verkauft werden

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Die Bedburger Stadtverwaltung will das Erft-Tor in Alt-Kaster verkaufen. Bislang war die Immobilie vermietet. Foto: Markus Clemens
Das Erfttor der mittelalterlichen Stadtmauer in Alt-Kaster steht jetzt zum Verkauf. Das Mindestgebot beträgt 70.000 Euro. Noch bis zum 26. Februar nimmt die Stadtverwaltung Angebote entgegen.  Von
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Bedburg/Alt-Kaster

Die Stadt Bedburg will mit dem Erfttor in Alt-Kaster einen Teil der mittelalterlichen Stadtmauer des historischen Ortskerns verkaufen. Auf der Internetseite der Stadt steht die Immobilie zum Verkauf, das Mindestangebot beträgt 70 000 Euro. Derzeit wird das Tor – es steht im hinteren Teil des Ortes – vermietet und als Büro genutzt. Die Verwaltung setze mit dem Verkauf einen Ratsbeschluss um, der besagt, sich von möglichst vielen städtischen Gebäuden zu trennen, um den Haushalt zu entlasten, heißt es im Rathaus.

Verkauft werden soll das Stadttor mit dem angrenzendem Wohnhaus. Der Torraum hat eine Größe von 21 Quadratmetern, das kleine Häuschen von knapp 60 Quadratmetern. Noch bis zum 26. Februar nimmt die Stadtverwaltung Angebote entgegen.

Der Verkauf anderer Immobilien in Alt-Kaster – denkbar wäre der Verkauf des Agatha-Tores am Ortseingang – ist nach Angaben der Stadtverwaltung aber nicht geplant.

Nicht einverstanden mit dem Verkauf ist der Arbeitskreis Altstadt Kaster (AKAK). „Das Tor ist eines der städtischen Wahrzeichen, die sollten nicht verkauft werden“, betont AKAK-Vorsitzende Hilde Holz. Am Bild des historischen Ortes wird sich aber nichts ändern, da die gesamte Immobilie unter Denkmalschutz steht.

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