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Wandern und gewinnen: Heilige geben Rätsel auf

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Bild 1: Der letzte Buchstabe des zweiten Wortes der Inschrift dieses Kreuzes wird gesucht. Foto: Markus Clemens
Die Buchstabensuche unserer Rätselwanderung führt diesmal durch Kirch-/Grottenherten. Es geht vorbei an historischen Gebäuden und an Spuren jüdischen Lebens. Wieder gibt es tolle Preise zu gewinnen.  Von
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Bedburg/Kirch-Grottenherten

Die Rätselwanderung führt diesmal durch den Doppelort Kirch-/Grottenherten. Hier treffen wir auf historische Gebäude, auf die Spuren jüdischen Lebens sowie auf zahlreiche Hinweise auf Heilige. Insgesamt können im Zuge der Wanderung zwölf Buchstaben gesammelt werden. Richtig zusammengestellt ergeben sie das Lösungswort.

Los geht’s an der Geschwister-Stern-Schule an der Zaunstraße 5 in Kirchherten. Sie ist benannt nach der jüdischen Familie Stern. Die Sterns waren eine angesehene Familie von Metzgern und Viehhändlern, die bis 1942 in Kirchherten lebte. In der Metzgerei verteilten die Sterns jeden Tag Suppe an arme und bedürftige Familien aus dem Dorf. Wir kehren der Schule den Rücken und gehen links in Richtung der Fußgängerampel. Vor der Volksbank auf der anderen Straßenseite gut 100 Meter weiter erinnern Stolpersteine an die Familie Stern, die von den Nazis in Minsk ermordet wurde. Einige Meter neben der Bank steht ein Kreuz (Bild 1), dessen Aufschrift aus drei Worten besteht. Für die Lösung unseres Rätsels muss der letzte Buchstabe des zweiten Worte notiert werden.

Bild 2: Auch der Hof Franken spielt eine Rolle bei der Lösung unseres Rätsels.
Bild 2: Auch der Hof Franken spielt eine Rolle bei der Lösung unseres Rätsels.
Foto: Markus Clemens

Weiter geht der Weg und nach wenigen Metern ist der Hof Franken (Bild 2) erreicht. Dort kommen die Bürger in den Genuss eines bestimmten Dienstes, der montags bis samstags von 11 bis 12 Uhr geöffnet ist. Wie heißt dieser Service. Wir notierten den siebten Buchstabe des Wortes.

Bild 3: Der Namenspatron dieser Kirche ist gefragt.
Bild 3: Der Namenspatron dieser Kirche ist gefragt.
Foto: Markus Clemens

Weiter führt der Weg durch eine Rechtskurve, wo wir dann schon fast vor der katholischen Kirche (Bild 3) stehen. Sie wurde erbaut zwischen 1857 und 1861, 1960 wurde sie aufwendig renoviert. In einem Kasten neben ihrem Eingang erfahren wir, nach welchem Heiligen sie und die Pfarrgemeinde benannt sind. Von seinem Namen benötigen wir den zweiten Buchstaben zweimal.

Bild 4: Gesucht ist der erste Buchstabe des ersten Wortes des Namens dieses Seniorenheimes.
Bild 4: Gesucht ist der erste Buchstabe des ersten Wortes des Namens dieses Seniorenheimes.
Foto: Markus Clemens

Wir wandern nach rechts in die St.-Martinus-Straße und hinter der abknickenden Vorfahrt in die Pützer Straße. Ihr folgen wir fast bis zum Ortsausgang, wo wir links in die Marienstraße abbiegen. Wir sehen ein Seniorenheim (Bild 4) auf der linken Seite. Sein Name besteht aus vier Wörtern. Für die Lösung wird der erste Buchstabe des ersten Wortes notiert.

Bild 5: Das Wegekreuz hat eine lange Inschrift.
Bild 5: Das Wegekreuz hat eine lange Inschrift.
Foto: Markus Clemens

Es geht nun geradeaus. Am Ende der Marienstraße erblicken wir einige arg zurecht gestutzte Bäume, zwischen ihnen steht ein Wegekreuz (Bild 5) mit einer langen Inschrift. Wir merken uns den zweiten Buchstaben des letzten Wortes in der oberen Zeile. Nun biegen wir ab auf die Straße Pulverturm, der wir eine zeitlang folgen. Nach einer Weile wird die Straße Pulverturm zur Karl-Gatzen-Straße, der wir folgen.

Bild 6: Am Wappenbaum hängen zahlreiche Plaketten der Ortsvereine.
Bild 6: Am Wappenbaum hängen zahlreiche Plaketten der Ortsvereine.
Foto: Markus Clemens

Schließlich stoßen wir auf die Zaunstraße, an der wir links abbiegen. An der Hausnummer 99 stehen wir vor einem Fachwerkhaus. Es wurde 1558 erbaut und ist damit das älteste Haus der Stadt. Wir folgen der Straße und stoßen bald auf einen Wappenbaum (Bild 6) gegenüber der Pfarrkirche. An ihm hängen zahlreiche Plaketten der Ortsvereine. Unten rechts finden wir die Plakette eines Kirchenchores, der nach einer Heiligen benannt ist. Von ihrem Namen notieren wir den ersten Buchstaben.

Bild 7: Hier ist eine kirchliche Einrichtung untergebracht. Ihr Name spielt eine Rolle in unserem Rätsel.
Bild 7: Hier ist eine kirchliche Einrichtung untergebracht. Ihr Name spielt eine Rolle in unserem Rätsel.
Foto: Markus Clemens

Weiter geht’s über die Zaunstraße. Hinter einer Bäckerei biegen wir rechts in die Breite Straße ab. Wir gehen geradeaus am Johanniter-Kindergarten vorbei, gehen links um die Ecke und treffen auf Haus Nummer 21 a (Bild 7). Dort ist eine kirchliche Einrichtung untergebracht, deren Name aus drei Wörtern besteht. Notiert wird der zweite Buchstabe des zweiten Wortes.

Bild 8: Errichtet wurde die Mühle  1831, bis 1964 war sie in Betrieb.
Bild 8: Errichtet wurde die Mühle 1831, bis 1964 war sie in Betrieb.
Foto: Markus Clemens

Gleich neben dieser Einrichtung steht die evangelische Kirche des Ortes. Sie wurde 1684 als eine Hauskirche erbaut, Kirche und Pfarrwohnung sind unter einem Dach. Diese eher unauffällige Gebäudeform wurde damals gewählt, um die katholische Mehrheit möglichst nicht zu provozieren. Jetzt geht der Weg durch eine Rechtskurve, hinter der wir links in die Mühlenstraße abbiegen. Ihr folgen wir so lange, bis wir die Grottenhertener Mühle (Bild 8) erreicht haben. Errichtet wurde die Mühle 1831, bis 1964 war sie in Betrieb. Heute kümmert sich ein Förderverein um das Wahrzeichen Bedburgs, das nach wie vor funktionstüchtig ist. Vor der Mühle biegen wir später nach links ab; zuerst muss aber die Frage beantwortet werden, um welchen Mühlentyp es sich handelt. Die Lösung finden wir auf einer Info-Tafel. Von diesem Wort wird der erste Buchstabe notiert.

Bild 9: Dieses Kreuz wurde von zwei Brüdern errichtet.
Bild 9: Dieses Kreuz wurde von zwei Brüdern errichtet.
Foto: Markus Clemens

Nun gehen wir in Richtung der Stallungen, folgen dem Weg durch eine Linkskurve und wandern entlang einer Leitplanke. An deren Ende gehen wir weiter Richtung Bedburg und Grottenherten auf die Häuser zu. Bei dieser Straße, die dort noch nicht beschildert ist, handelt es sich um die Butterstraße. Ihr folgen wir, ohne abzubiegen, bis wir die Ortsdurchfahrt von Grottenherten, die Margarethenstraße erreicht haben. Auch sie ist dort nicht beschildert. Wir biegen rechts in Richtung des Zebrastreifens ab und gehen weiter, bis wir nach rechts Richtung Ameln und Kalrath oder nach links Richtung Bedburg und Elsdorf abbiegen können. Genau hier steht ein Kreuz (Bild 9), das von zwei Brüdern errichtet wurde. Notiert werden muss der erste Buchstabe des ersten Bruders zweimal.

Bild 10: Die Margaretenkapelle.
Bild 10: Die Margaretenkapelle.
Foto: Markus Clemens

Nun geht der Weg weiter nach links Richtung Bedburg und Elsdorf. Nach kurzer Zeit biegen wir links in den Kapellenweg ab, wo die Margarethenkapelle (Bild 10) steht. Neben der Eingangstür finden wir die Hausnummer 7 und eine Plakette, auf der ein Wort mit sieben Buchstaben steht. Wir benötigen Buchstabe Nummer zwei.

Über den Kapellenweg gehen wie weiter, bis wir wieder die Ortsdurchfahrt, die Margarethenstraße, erreicht haben. Dort biegen wir rechts ab, erreichen bald einen Engpass, den wir durchwandern. Schnell sehen wir das Ortsschild von Kirchherten, wo die Margarethen- zur Zaunstraße wird. Nun sind es nur noch wenige Meter und wir haben die Geschwister-Stern-Schule erreicht. Jetzt müssen die Buchstaben noch in die richtige Reihenfolge gebracht werden.

Die Preise

Der erste Preis unserer Rätselwanderung ist ein Schuber mit zwölf Bänden der Aktion „Buch für die Stadt“, die seit 2003 zur Förderung der Literatur in Köln und der Region im Mittelpunkt steht. Initiatoren sind der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und das Literaturhaus Köln. In diesem Jahr steht Michael Köhlmeier mit seinem Buch „Idylle mit ertrinkendem Hund“ im Zentrum der Aktion. Zweiter Preis sind zwei Eintrittskarten für das Tangomusical „Tanguera“ am 16. Juli, 20 Uhr, in der Kölner Philharmonie. Der dritte Preis ist Anne Köhlers Buch „Nichts werden macht auch viel Arbeit“, der vierte Martin Maurers Thriller „Terror“. Fünfter Preis: Ulrich Schreibers Kölner Krimi „Kreuzstein“. Das Lösungswort senden Sie bitte an den „ Kölner Stadt-Anzeiger“, Hauptstraße 19-21, 50226 Frechen, E-Mail: redaktion.rhein-erft@ksta.de, Fax 02234/183720. Einsendeschluss ist Donnerstag, 16. Mai. (bj)

Die Wanderung dauert etwa zwei Stunden, festes Schuhwerk ist nicht notwendig. In Bäckereien, Metzgereien und in einem Restaurant können sich die Wanderer stärken.

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