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Aachener Tor: Sanierung für 1,2 Millionen Euro

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Das Aachener Tor wird nach den Osterferien saniert. Foto: Britta Wonnemann
Das Bergheimer Wahrzeichen, das Aachener Tor, soll Saniert werden. Da das Tor aus dem 14. Jahrhundert unter Denkmalschutz steht, werden die Bauarbeiten an dem Gebäude sehr aufwendig und teuer werden. Angefangen wird mit dem Dach.  Von
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Nach den Osterferien geht es los: Am Montag, 8. April, startet die umfangreiche Sanierung des Aachener Tors. Das Bergheimer Wahrzeichen ist denkmalgeschützt, daher sind die Bauarbeiten sehr aufwendig und sollen bis in das kommende Jahr dauern. Mehr als 1,2 Millionen Euro müssen für die Sanierung aufgebracht werden. Davon kommen jedoch 450 000 Euro aus einem Förderprogramm des Bundes sowie 250 000 Euro von der Landesdenkmalförderung NRW. Die Bezirksregierung Köln habe das Geld bereits freigegeben, teilt die Stadt mit.

An dem Gebäude aus dem 14. Jahrhundert muss eine ganze Menge restauriert werden. Das Schieferdach wird zum Beispiel neu gedeckt. Das geschädigte Mauerwerk – von außen sind Risse zu erkennen – wird restauriert, einschließlich der Fugen. Die gemauerten Einfassungen der Fenster, die so genannten Gewände, werden ebenfalls erneuert und restauriert, die Fenster selbst und die Fensterläden überarbeitet. Im Inneren des Aachener Tores sind auch Sanierungsarbeiten geplant. Nach den Osterferien soll das Denkmal eingerüstet werden. Mitte April beginnt dann als erstes die Sanierung des Daches. Anschließend wird das Mauerwerk restauriert, der teuerste Part der Sanierung.

Die einzelnen Abschnitte der Arbeiten sind laut Stadt eng mit dem Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) abgestimmt. Dessen Abteilung Bauforschung begleitet und dokumentiert die Arbeiten außerdem.

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