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Circus Renz International: Elefanten, Artisten und Clowns

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Foto fürs Familienalbum: Der Indische Elefant hielt brav still. Foto: Dennis Vlaminck
Artisten, Dompteure, Jongleure, Clowns und Zauberer bieten auf der Wiese neben dem Lukas-Podolski-Sportpark eine bunte Show. Denn hier ist der Circus Renz International zu Gast. Der Zirkus hat eine Menge Tiernummern im Programm.  Von 
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Bergheim.

Hereinspaziert, hereinspaziert – unter der blauen Kuppel des riesigen Zirkuszeltes es herrscht Aufregung. Die Kinder schauen mit großen Augen auf die hell erleuchtete Manege, doch noch tut sich nichts. Als sich endlich die Vorhänge öffnen, begrüßen die Zuschauer den Zirkusdirektor mit Applaus. Noch mehr Beifall bekommt Pascalino – der Clown darf in seiner tollpatschigen Art die Vorstellung für eröffnet erklären.

Der Circus Renz International ist zu Gast in Bergheim. Die erste Vorstellung auf der Wiese neben dem Lukas-Podolski-Sportpark ist zwar schlecht besucht, die Zirkusleute kann das jedoch nicht von einem professionellen und breiten Lächeln im Scheinwerferlicht abhalten.

Die Artisten, Dompteure, Jongleure, Clowns und Zauberer bieten eine Show, wie das Publikum sie erwartet. Franz Renz junior lässt seine Andalusischen Hengste im Kreis traben, und Maja und Juri wechseln in ihrer kurzen Einlage derart schnell ihre Kostüme, dass mancher Zuschauer mutmaßt, in der kleinen Kabine zöge sich gar niemand um, sondern Zwillinge warteten auf ihren Auftritt.

Ob man die umstrittenen Tiernummern im Zirkus nun mag oder nicht, den Kindern haben die Dressuren gut gefallen. Und der Circus Renz hat eine Menge Tiernummern im Programm. Neben den Andalusischen Hengsten geben Ponys ihr Bestes, Miss Scarlett lässt nicht nur ihre dicken blonden Zöpfe, sondern auch ein paar Hunde fliegen, Clown Pascalino darf sich als Entenhirte versuchen, und die Indischen Elefanten beweisen trotz ihrer Größe Leichtfüßigkeit. Und Geduld: In der Pause dürfen Kinder auf den Rücken eines Dickhäuters steigen und sich fürs Familienalbum ablichten lassen.

Doch auch die menschlichen Akteure sorgen für Kurzweil: Miss Erica aus Brasilien lässt Hüften und eine Unmenge Hula-Hoop-Reifen kreisen, Benjamin McAllister, im bürgerlichen Leben Benjamin Pfeiffer, versteht sich bestens auf Jonglieren mit Bällen und Keulen, und Bernardo Renz gibt den perfekten Assistenten, wenn er nicht gerade den Ponys Anweisungen erteilt.

Der Name Renz ist ein großer im Zirkusgeschäft, jedoch gibt es den Namensgeber nicht mehr – der 1842 in Berlin von Ernst Jakob Renz gegründete Zirkus bestand bis 1897. Zahlreiche Zirkusunternehmen sind nun unter dem Namen Renz auf Tournee. Der niederländische Circus Renz International gehört zwar nicht zu den größten Nachfolge-Zirkussen, doch führt die Familie immerhin ihren Ursprung auf Ernst Jakob Renz zurück. „Das war mein Ururopa“, sagt Bernardo Renz.

Der Circus Renz ist noch bis Sonntag 24. März, in Bergheim. Die Vorstellungen sind am Freitag und Samstag um 15 und 19 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr.

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