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Jägerstraße: Gammelhaus wird bald abgerissen

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Schon Jahre steht das Doppelhaus an der Jägerstraße leer. Bald wird es abgerissen.  Foto: Diethelm Nonnenbroich
Das unbewohnbare Haus an der Jägerstraß in Hebborn soll endlich abgerissen, das Grundstück verkauft werden. Eine Hälfte des Bergisch Gladbacher Doppelhauses steht sogar schon seit rund 20 Jahren leer.  Von
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Unbewohnbar und verfallen sieht es aus, und das ist es auch – das Doppelhaus Jägerstraße 1 und 3 im Bergisch Gladbacher Ortsteil Hebborn. Nachdem das Gebäude jahrelang vor sich hin gammelte, will die Stadt Bergisch Gladbach als Eigentümerin jetzt handeln: Der Abbruch der Immobilie steht bevor und das Grundstück soll verkauft werden, war auf Nachfrage von der Stadtverwaltung zu erfahren. „Die Stadt ist zurzeit dabei, das Grundstück für die Vermarktung vorzubereiten“, erläutert Stadtsprecher Martin Rölen. So seien die Grundstücksgrenzen bereits neu arrondiert worden, um eine besser zu verplanende Fläche zu erhalten.

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Die Gebäudehälfte mit der Hausnummer 1 steht auf der Ecke Odenthaler Straße/Jägerstraße. Das Haus sei bis vor einigen Jahren noch an eine ältere Dame vermietet worden. Seit dem Tod der Frau stehe es leer. Hausnummer 3 mit den zugemauerten Fenstern und Eingängen ist nach Angaben von Rölen schon rund 20 Jahre nicht mehr bewohnt. Zum Grundstück gehören auch der daran angrenzende Parkplatz und eine Garage. „Durch die Umlegung einzelner Flächen haben wir jetzt ein respektables Grundstück, das Platz bietet für zwei neue Häuser. Sie können ganz anders angeordnet und gestaltet werden, als es bisher auf der Fläche möglich ist“, erklärt Rölen. Auch der Gehweg an der Jägerstraße könne dort verbreitert werden. Vermarktet werde das Areal dann vom städtischen Immobilienbetrieb.

Der Abbruch des alten Hauses könnte bis Ende des Jahres über die Bühne gehen. Einige Details dazu wolle die Stadtverwaltung noch mit den Nachbarn besprechen und die Anwohner auch grundsätzlich informieren. Die Verwaltung ist auch im Bilde darüber, dass sich hin und wieder Müll auf dem Grundstück am Haus ansammele. „Wir sind dankbar für Hinweise von Nachbarn und werden dem sofort nachgehen“, versichert Rölen.
Vor allem gelte es zu verhindern, dass sich Ratten auf dem Gelände ausbreiten. Vor einiger Zeit war dies wohl der Fall, als ein aufmerksamer Nachbar das Ordnungsamt über die Missstände informiert hatte. Die Stadt reagierte zügig. Nun ist es nach Ansicht des Nachbarn wieder an der Zeit, aktiv zu werden.

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