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Kommentar: An dem Bittbrief kam keiner vorbei

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Malte Ewert. Foto: Roland U. Neumann
Malte Ewert zur großen Einigkeit beim Kreishaushalt.  Von 
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Und wieder einmal hat der Kreistag Rhein-Berg demonstriert, dass er nicht gerade zu den kommunalpolitischen Boxbuden gehört. CDU und SPD haben sich bei der Frage, wer nun an der Finanznot der Kommunen schuld ist, ein bisschen gepiesackt. Aber das war es dann auch. An dem gemeinsamen Bittbrief aller Bürgermeister in Sachen Kreisumlage kam keiner vorbei. Auch der Landrat nicht. Und das ist die eigentliche Überraschung. Hermann-Josef Tebroke hatte bei der Haushaltseinbringung noch nachvollziehbar dargelegt, wie gefährlich es sei, die Ausgleichsrücklagen des Kreises anzutasten. Nun wird der 24-Millionen-Topf innerhalb von vier Jahren geleert – mit seinem Einverständnis. Ist der Landrat umgefallen? Nun, sagen wir es so: Er hat rechtzeitig gemerkt, dass seine CDU-Fraktion nicht an dem Bittbrief der Bürgermeister vorbeikommt und er nicht an seiner CDU-Fraktion. Unter dem Strich ist keiner beschädigt und alle haben sich lieb.

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