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Tag der offenen Tür: Pläne für die Zukunft schmieden

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Es herrschte großer Andrang am Tag der offenen Tür. Foto: Roland U. Neumann
Viele Schülerinnen und Schüler beschäftigt die Frage, was sie nach dem Abitur machen wollen. Aus diesem Grund hat die FHDW Bergisch Gladbach vor einigen Jahren einen Studien- und Karrieretag ins Leben gerufen.  Von
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Abitur und dann? Diese Frage stellen sich jährlich unzählige Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grund hat die Fachhochschule der Wirtschaft (kurz: FHDW) in Bergisch Gladbach vor einigen Jahren ihren Studien- und Karrieretag ins Leben gerufen, bei dem Dozenten und Studierende die Gäste über die einzelnen Studiengänge informieren, von eigenen Erfahrungen berichten und zum Teil im Studium entwickelte Projekte vorstellen.

Vorträge über Wirtschaft
Am Samstag fand in den Räumlichkeiten der Schule, dem ehemaligen Gronauer Bahnhof, wieder eine solche Informationsveranstaltung statt. Viele junge Menschen, aber auch deren Eltern folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich Vorträge zu Wirtschaftsinformatik oder Vertriebsmanagement anzuhören. Außerdem konnten die Besucher während des Vormittags an Campusführungen teilnehmen oder in Vorlesungen zu Themen wie Rechnungswesen, Business Englisch, Marketing oder Volkswirtschaftslehre hineinschnuppern.
Seit zwei Jahren nehmen auch Unternehmensvertreter an dem Studien- und Karrieretag teil, sagte Standortleiter Stefan Kayser. Denn die Studiengänge an der FHDW sind als duale Studiengänge konzipiert. Das heißt, die Studierenden verbringen einen Teil ihres Studiums an der Hochschule, den anderen im Unternehmen. Betriebswirtschaft, International Business und Wirtschaftsinformatik wird angeboten: Innerhalb dieser Studiengänge können Schwerpunkte wie Tourismus und Eventmanagement gewählt werden.

Ab Herbst 2013 kommt mit dem Vertriebsmanagement ein weiterer Schwerpunkt im Studiengang Betriebswirtschaft hinzu. Über dieses Berufsfeld informierte Jürgen Klee. Er bezeichnete die Arbeit im Vertrieb als eine der vielen Geschmacksrichtungen eines betriebswirtschaftlichen Studiums, war sich aber auch des mitunter schlechten Rufs von Vertriebsmitarbeitern bewusst. „Ich kämpfe hier heute also auch ein bisschen gegen das schlechte Image an“, so Klee.

Mehr weibliche Studenten
Allgemein aber nehme das Interesse an wirtschaftlich ausgerichteten Studiengängen zu. „Auch der Anteil von weiblichen Interessenten steigt von Jahr zu Jahr.“ Standortleiter Kayser zog eine Stunde vor Ende des Studien- und Karrieretags, der insgesamt drei Mal im Jahr stattfindet, ebenfalls eine positive Bilanz: „Ich habe festgestellt, dass viele Besucher sich vorab bereits sehr gut informiert haben, wenn sie zu uns kommen.“ Außerdem würden sowohl Unternehmensvertreter als auch Besucher den gegenseitigen Austausch im Rahmen der Veranstaltung schätzen. „Vor allem die Eltern loben diesen Bezug zur späteren Praxis.“

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