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Weihnachtsmarkt: Spiel mit Licht und Elementen

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Bewährtes Konzept: Auch 2011 hatte der Bensberger Markt das Feng-Shui-Prinzip. Foto: Christopher Arlinghaus
Vor Schloss Bensberg öffnet der Feng-Shui Weihnachtsmarkt seine Tore. Die Lehre der fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer bestimmt den Marktaufbau. Die Aussteller werden mit ihren Waren diesen Elementen zugeordnet.  Von
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Es leuchtet, es fließt, es wirkt positiv. Wie die chinesische Feng-Shui-Philosophie mit der traditionellen Vorweihnachtszeit verbunden werden kann, wird am Schloss Bensberg gezeigt. In außergewöhnlicher Aufmachung öffnet dort vom 14. bis 16. Dezember der Feng-Shui-Weihnachtsmarkt seine Tore.

Was für eine – nach Feng-Shui – harmonische Einrichtung von Küchen und Wohnräumen sowie Gartengestaltung längst Alltag ist, wagte der Hotelmanager Martin Stockburger auch als Konzept für diesen Markt. Im Winter 2010 realisierte er das Vorhaben erstmals. Die inoffizielle Premiere kam bei Ausstellern und Besuchern gut an. 2011 wurde das Konzept offiziell, erntete noch mehr Erfolg und wird nun fortgesetzt.

Fabelwesen flanieren

Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes am Schloss Bensberg, 14. bis 16. Dezember: Freitag, 16 bis 22 Uhr; Samstag, 11 bis 22 Uhr; Sonntag, 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt für Besucher beträgt sieben Euro inklusive eines Heißgetränks. Kinder bis zwölf Jahren haben freien Eintritt. Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, erhalten einen auf sechs Euro vergünstigten Eintritt. Am Familiensonntag wird ein Familienticket (zwei Erwachsene und Kinder bis zwölf Jahre) für zwölf Euro angeboten.

60 Hersteller von Unikaten und Kunsthandwerk bieten in den Zelten ihre Produkte an. Zudem werden zauberhafte Fabelwesen über den Markt flanieren. Für musikalische Unterhaltung sorgt der Chor „Black Original Gospel“ am Freitag und am Samstag.

Jungen Nachwuchstalenten gehört am Sonntag um 14 und um 17 Uhr die große Bühne. Wer auftreten möchte, kann sich bis Mittwoch, 12. Dezember, per E-Mail bei der Agentur „Musikmanagement Frank Muschik“ bewerben.

mail@muschik.cc

Etwas Besonderes zu machen war Stockburgers Intention. Denn das Schloss stehe auf einer Achse zum Kölner Dom. Diese „Kraftachse“ verlaufe durch Schloss und Hof und sei eine „Steilvorlage“, die für den Markt zu nutzen sei. Stockberger: „Es ist ein inspirierender Ort. Deshalb machte es gar keine Mühe, denn es fügt sich das eine in das andere.“

Die Lehre der fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer ist ein Aspekt von Feng-Shui (Wind und Wasser) und bestimmt den Marktaufbau. Die Aussteller sind mit ihren Waren diesen Elementen zugeordnet. Bewusst soll die Planung die neutrale, dunkle Erde durch fantasievolle Lichtobjekte betonen. Stockburger: „Für das Spiel mit dem Licht haben wir weiße Pagodenzelte gewählt und nicht urige Hütten aus Holz.“

Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Besucher zwischen den Reihen, „inspiriert vom Kreislauf der fünf Elemente zwischen zwei Kraftzentren“, hin- und herströmen. Der Weihnachtsbaum unter dem Balkon des Schlosses und eine großzügige Fläche zum Verweilen in direkter Sichtachse des Kölner Domes sollen die Besucher im Fluss halten.

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