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Wine Awards 2013: Eine Familienfeier mit Spitzenküche

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Foto: Diethelm Nonnenbroich
Ein Akkordeon spielender Preisträger, ein Ehepaar, das zum ersten Mal gemeinsam moderiert, und viele Bekannte - die Wine Awards sind im Grandhotel Schloss Bensberg ihrem Anspruch treu geblieben.  Von
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Die Wine Awards sind eine Großveranstaltung, bei der sich alles um gute Weine und gutes Essen dreht. Rund 700 Gäste kamen dafür am Samstag ins Grandhotel Schloss Bensberg. Das gesamte Gebäude, nahezu jede Ecke, wird für diese Veranstaltung genutzt – und doch: Die Wine Awards haben inzwischen auch etwas von einer Familienfeier. Bereits zum elften Mal richtete das Magazin „Der Feinschmecker“ die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Althoff-Gruppe aus.

Man kennt sich. Und so wurde im Grandhotel ein bewährter Rahmen mit neuen Inhalten gefüllt.

Ganz neu war zum Beispiel, dass das Ehepaar Anne Gesthuysen und Frank Plasberg durchs Programm führte. Plasberg: „Eine absolute Premiere für uns.“ Ob geplant oder auch nicht, die beiden machten dabei immer wieder sich und ihre eigenes Eheleben zum Thema. Dabei machten es ihnen die geehrten Winzer ausgesprochen leicht. Denn die Veranstaltung, bei der alles auf fein und edel getrimmt ist, wurde von den Weinbauern geerdet: Sie freuten sich ausgelassen über die Auszeichnungen.

Preise in sechs Kategorien

Preise gab es in sechs Kategorien (Kollektion des Jahres, Newcomer, Gruppe von Winzern, Winzer des Jahres, Wein-Legende, Lebenswerk eines Winzers). Winzer des Jahres wurde François Mitjavile aus Frankreich. Der Mann verzichtet bei seinen Weinen komplett auf jegliche Klassifizierung. Und bei einer Verkostung an seinem Stand gab es die philosophische Betrachtung über ein „wohlschmeckendes Lebensmittel“ noch gratis dazu.

Es ist angerichtet: Auch der Gaumenfreuden wurde reichlich gefröhnt. Foto: Diethelm Nonnenbroich

Ein besonderer Programmpunkt war Ehrung des „Weingourmet des Jahres“. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Schauspieler Ulrich Tukur. Er fasste sich bei seiner Rede ausgesprochen kurz: „Ich kann sagen, dass ich mein ganzes Leben auf diesen Preis hingearbeitet habe.“ Dann griff er zum Akkordeon und spielte auf, exakt zwei Stücke.

Supreme vom Freilandschwein

Tukur nahm Rücksicht auf die Gäste, die es nach rund anderthalb Stunden Ehrungsprogramm zum Essen der Sterneköche der Althoff-Gruppe zog. Und da lockte zum Beispiel am Herd von Joachim Wissler Supreme vom Freilandschwein und fermentierte Chinakohl-Orchideenblüten-Erdnusscreme. Insgesamt 13 Spitzenköche waren in den Räumen des Schlosses am Werke. Und als sie ihre Arbeit beendeten, gab es beim Mitternachtsimbiss Bergische Currywurst in Porzellanschalen. Auch ein Stilbruch kann Stil haben.

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