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Zur Feuerwehrfrau: Unverantwortlich gehandelt

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Die junge Feuerwehrfrau lässt sich in einer Aufnahmepause mit dem Fotografen ablichten. Foto: Verlag Fire 1
Die Fotos der leichtbekleideten Feuerwehrfrau aus Bergisch Gladbach sorgen für viel Wirbel. Die 29-Jährige wurde sogar degradiert. Das hat nichts mit den Fotos an sich zu tun, sondern mit dem Feuerwehrauto, das ebenfalls auf den Fotos zu sehen ist.  Von
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Niemand in der Feuerwehr habe etwas dagegen, wenn sich eine junge, attraktive Feuerwehrfrau leicht bekleidet fotografieren lasse. Das sei die Privatangelegenheit der 29-jährigen Blondine, beeilen sich Stadt und Feuerwehr zu betonen. Allerdings gebe es eine Anweisung, dies nicht mit einem roten Auto der Stadt zu tun.

Die Feuerwehrfrau setzte sich über diese Anweisung hinweg und kassierte eine Degradierung – und das ist richtig.

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Doch sie ist nicht die einzige Schuldige. Genauso zu verurteilen sind ihre Helfer, die sich an Gemeinschaftseigentum vergriffen haben und sich mal eben einen Feuerwehrwagen für private Zwecke ausleihen. Diese Feuerwehrleute sind auf Dauer nicht tragbar. Ihnen fehlt jedes Verantwortungsgefühl für die ihnen anvertrauten Geräte. Was wäre denn wohl passiert, wenn während der privaten Fotoaufnahmen das Fahrzeug zu einem Einsatz gerufen worden wäre? Die Stadt sollte handeln. Solche Feuerwehrleute braucht keine Kommune.

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