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Pädagogische Vorbereitungen: Daams-Steinert hilft mit

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Susanne Daams-Steinert, Leiterin der Gesamtschule Weilerswist, wurde zur "Gründungsberaterin" des Pendants in Blankenheim/Nettersheim ernannt. Foto: Patrik Reinartz
Susanne Daams-Steinert, die Leiterin der Gesamtschule Weilerswist, wurde zur „Gründungsberaterin“ der geplanten Gesamtschule Blankenheim/Nettersheim ernannt.  Von
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Blankenheim/Nettersheim

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für den Start der neuen Gesamtschule Blankenheim/Nettersheim auf Hochtouren. Die beiden Trägerkommunen müssen zum Beispiel noch einen Zweckverband gründen. Verhandelt wird unter anderem auch noch über die Frage der Kostenverteilung. „Wir werden uns da schon einig werden“, meinte der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann.

Auch die pädagogischen Vorbereitungen gehen weiter. Mittlerweile hat die Kölner Bezirksregierung Susanne Daams-Steinert, die Leiterin der Gesamtschule Weilerswist, zur „Gründungsberaterin“ ernannt. „Jedes Anmeldeverfahren muss von einem Schulleiter durchgeführt werden, der dafür verantwortlich ist, das alles regelgerecht abläuft“, umschreibt die 49-jährige Pädagogin eine ihrer Aufgaben. Sie selbst unterrichtet seit 1992 an Gesamtschulen, ist seit 1995 in Weilerswist tätig und dort seit dem Sommer 2009 Schulleiterin.

Außerdem bekommt jede neu zu gründende Schule eine Partnerschule. Für Blankenheim/Nettersheim wird dies die Gesamtschule Weilerswist sein. So wird zum Beispiel beim Tag der offenen Tür der neuen Gesamtschule, der am Samstag, 8. Dezember, im Schulzentrum Blankenheim über die Bühne geht, eine Delegation aus Weilerswist an die Oberahr kommen. „Ich bringe noch drei Kollegen mit, die in der Region wohnen, und wir alle werden für Fragen der Eltern zur Verfügung stehen“, sagte die Weilerswister Schulleiterin.

Diese Woche war Susanne Daams-Steinert einen ganzen Tag in Blankenheim, unter anderem zu einer Konferenz mit Lehrern und Verwaltungsmitarbeitern. „Ich war von der Aufbruchstimmung, die dort herrscht, sehr angetan“, berichtete sie.

Beste Voraussetzungen

Zwei Gesamtschulen würden „dem Kreis Euskirchen sehr gut stehen“. Man habe in Weilerswist zu Beginn dieses Schuljahres über 100 Anmeldungen ablehnen müssen. Für die 146 Plätze gab es 253 Bewerber. Als die Gesamtschule Weilerswist im Jahr 1992 an den Start ging, wurden 116 Schüler aufgenommen, von denen im Jahr 2001 33 die Abiturprüfung bestanden.

Auch als „Gründungsberaterin“ hat Susanne Daams-Steinert schon Erfahrung. „Vor zwei Jahren hatte ich diese Funktion schon einmal bei der Neugründung der Gesamtschule St. Augustin inne“, berichtete sie. Damals meldeten sich für die 120 zur Verfügung stehenden Plätze 175 Bewerber. Deshalb ist sie äußerst optimistisch, was die Hürde von 100 Anmeldungen angeht, die in Blankenheim/Nettersheim nötig sind. „Das wird schon klappen“, meint die Schulleiterin. Denn die Voraussetzungen seien bestens.

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