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Beschluss: Europaschule bekommt keine Zweigstelle

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Die Europaschule Bornheim wird keine Zweigstelle in Alfter bekommen.  Foto: ARCHIVBILD: Schulz
Zu wenig Anmeldungen sind für eine Zweigstelle der Europaschule in Alfter eingegangen. Dies war nur ein Grund, warum die Stadt Bornheim und die Schulkonferenz der Europaschule beschlossen haben, dass keine Dependance der Gesamtschule entstehen soll.  Von
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Bedburg

Die Stadt Bornheim und die Schulkonferenz der Europaschule haben beschlossen, dass keine Dependance der Gesamtschule in Alfter entstehen soll.
Die Bezirksregierung Köln als obere Schulaufsichtsbehörde hatte der Stadt Alfter die Einrichtung einer Gesamtschule in städtischer Trägerschaft untersagt. 100 gemeindeeigene Kinder müssten sich anmelden, damit eine Gesamtschule eröffnet werden dürfe, in Alfter waren es jedoch nur 89.

Weil diese Genehmigung verweigert wurde, fragte die Stadt Alfter in Bornheim an, ob man dort nicht bereit sei, die Europaschule um einen Zweigstandort in Alfter zu erweitern. „Die Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde ist für die Stadt Bornheim wichtig“, sagte Bürgermeister Wolfgang Henseler. Auch habe die regionale Weiterentwicklung der Bildungslandschaft einen herausragenden Stellenwert.

„Nicht die richtige Lösung“

Trotzdem wolle man keine Dependance errichten. „Der Bürgermeister, die Fraktionsspitzen und die schulpolitischen Sprecher kommen zu dem Schluss, dass eine Dependance nicht die richtige Lösung darstellt“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Aus Sicht der Verantwortlichen gibt es dafür viele Gründe: „Wir müssten die Schule vertikal oder horizontal aufteilen, also entweder müssten die Lehrer zwischen den Städten pendeln oder die Schüler“, sagte Henseler.
Darunter würde die Qualität des Unterrichts in Bornheim leiden. „Es wären immer alles nur Notlösungen“, sagte Henseler. Außerdem sei eine Erweiterung um den Alfterer Standort mit immensen Kosten verbunden: „Wenn dann zum Beispiel die Unterstufenschüler in Alfter unterrichtet werden und die Oberstufenschüler bei uns, müssten wir diese enorm ausbauen“, sagte Henseler.

Hinzu komme der aufwendige Schülertransport. Zielführend sei stattdessen eine Kooperation zwischen den weiterführenden Schulen, also auch der Europaschule, und die Gründung einer eigenständigen Sekundarschule in Alfter.

Zu den Unterzeichnern der gemeinsamen Erklärung zählen neben Bürgermeister Henseler auch Mitglieder der fünf Ratsfraktionen SPD, Grüne, CDU, FDP und UWG. Die endgültige Entscheidung wird in Bornheim zwar erst im Januar durch den Schulausschuss und den Rat entschieden, allerdings wollten die zuständigen Akteure nach der Vorberatung bereits vor Weihnachten ein Zeichen setzen und Eltern und Schüler entwarnen.

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