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Unterführung: Den falschen Beton verbaut

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Ein Teil des Betons muss wieder abgerissen werden. Foto: Michael Schulz
Eine erst im vergangenen Jahr gebaute Unterführung in Bornheim muss nun zum Teil wieder abgerissen werden. Stellenweise wurde der falsche Beton verbaut. Die Statik sei jedoch nicht gefährdet, hieß es dazu vom Landesbetrieb Straßen.  Von 
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Bornheim/Alfter

Die Eisenbahnunterführung, die im vergangenen Jahr als Teil der neuen Umgebungsstraße L183n gebaut wurde, muss zum Teil abgerissen und neu gebaut werden. Ein Teil der Betonmauern wurde aus weniger festem Material gebaut, und muss deswegen ersetzt werden.

„Wir gehen davon aus, dass es sich um einen Irrtum handelt. Das falsche Material ist nicht unbedingt billiger, deswegen kann man nicht unterstellen, dass hier bewusst Kosten gespart wurden“, sagte Hermann-Josef Bongard vom Landesbetrieb Straßen. Laut Bongard ist die Statik des Bauwerks nicht akut gefährdet. Der falsche Beton wurde nur an den Flügelwänden auf der Nordseite der Brücke verwendet. Zudem ist die stützende Konstruktion aus Stahlträgern immer noch am Platz, sodass keinerlei Gefahr besteht.

Durch die Reparatur würde sich weder der Bau der Umgehungsstraße selbst verzögern, noch würden für den Steuerzahler Kosten entstehen, so Bongard. Die Baufirma hafte in vollem Umfang für die Probleme. „Ich gehe davon aus, dass die wiederum den Betonlieferanten in Haftung nehmen.“

Die Bauarbeiten seien schon begonnen worden. Bongard geht davon aus, dass sie bis Mitte April beendet sein werden.

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