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Drei Verletzte: Gefahrgutunfall legt Bahnverkehr lahm

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Ein Gefahrgutunfall in Brühl hat den Bahnverkehr lahmgelegt. Foto: Patrik Reinartz
Bei einem Gefahrgutunfall in Brühl sind am Montagnachmittag drei Menschen verletzt worden. Aus einem Güterwagon am Vochemer Bahnhof ist ein gesundheitsschädlicher und leicht entflammbarer Stoff ausgelaufen. Der Bahnverkehr läuft nur unregelmäßig.
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Brühl-Vochem

Mit einem Großaufgebot rückte die Feuerwehr am Montag zu einem Gefahrgutunfall nach Brühl-Vochem aus. Auf dem Gelände der HGK (Häfen- und Güterverkehr Köln) war am Nachmittag ein Güterzug-Waggon leckgeschlagen. Aus dem Kesselwagen trat der chemische Stoff Xylene aus, wie die Einsatzkräfte vor Ort berichteten. Die Substanz gilt als schnell entflammbar und in leichtem Maße als gesundheitsschädlich. Da der Lokführer und zwei Rangierer den Stoff eingeatmet hatten, mussten sie mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr war mit Kräften aus Brühl, Hürth und Wesseling vor Ort. Die Einsatzkräfte dichteten den Eisenbahn-Waggon ab. Die chemische Substanz trat nur tröpfchenweise aus dem Leck aus. Deswegen stufte die Polizei die Gefahrenlage auch nicht als dramatisch ein. Dennoch wurden Wasserschläuche bis zur Einsatzstelle auf die Bahngleise gelegt, um löschen oder kühlen zu können. Während des Feuerwehreinsatzes wurden die Straße und die Bahnstrecke gesperrt. (prz)

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