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Urteil: Bewährung für Tankstellenräuber

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Mit diesem Bild wurde nach dem Räuber gesucht. Foto: Polizei
Der 29 Jahre alte Mann, der im Dezember 2012 eine Tankstelle in Brühl überfallen hat und nach Portugal geflüchtet war, ist nun vom Kölner Landgericht zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig.  Von
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Köln/Brühl

Der 29-jährige Brühler, der vor einem Jahr die Shell-Tankstelle an der Römerstraße in Brühl überfallen hat, ist vom Landgericht Köln zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Staatsanwältin und die Verteidigerin waren sich einig gewesen und hatten beide dieses Strafmaß in ihren Plädoyers gefordert. Das Urteil ist rechtskräftig. Damit konnte der Mann, der vor rund einem halben Jahr in Untersuchungshaft gekommen war, seine Sachen packen und das Gefängnis verlassen.

Zu Beginn des Prozesses hatte er zugegeben, am 29. Dezember 2011 die Tankstelle überfallen zu haben. Er war am Abend gegen 21.30 Uhr mit dem Fahrrad zu der Tankstelle geradelt, war in den Kassenraum gegangen und hatte der Kassiererin einen silbernen Revolver vor das Gesicht gehalten. Er hatte mit 585 Euro flüchten können. Mit einem aufsehenerregenden Bild aus der Überwachungskamera hatte die Polizei nach dem Mann gefahndet. Zum einen war er nicht maskiert gewesen, zum anderen hatte er die Waffe mit übertrieben lässiger Pose auf die Kassiererin gerichtet. In kürzester Zeit war der Räuber identifiziert. Er hatte aber nach Portugal fliehen können, wo er sich knapp ein halbes Jahr nach der Tat der Polizei stellte.

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