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Hochschule Köln: Uni arbeitet mit Sorbonne zusammen

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Uni Köln Foto: Peter Rakoczy
Die Universität Köln will sich international neu aufstellen. Auch deshalb hat Rektor Axel Freimuth am Montag ein Abkommen mit dem Pariser Hochschulverbund Pres hésam, in dem auch die Sorbonne Mitglied ist, unterzeichnet.  Von
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Köln

Die Universität Köln will sich in den kommenden Monaten international neu aufstellen. Partnerschaften zu bestehenden Hochschulen rund um den Globus sollen intensiviert, andere neu geschlossen werden. Aus diesem Grund hat Rektor Axel Freimuth am gestrigen Montag ein Abkommen mit dem Pariser Hochschulverbund Pres hésam, in dem auch die Sorbonne Mitglied ist, unterzeichnet.

Anvisiert sind in den kommenden Monaten außerdem Kooperationen mit der Universität Prag und einer türkischen Hochschule in Istanbul oder Ankara, sagt Christina Elger, Referentin im Prorektorat für Internationales der Universität Köln. Die Kölner Universität unterhält weltweit 20 Partnerschaften auf Hochschulebene und weitere 260 auf Fakultätsebene.

Profitieren von den Kooperationen sollen in erster Linie die Studenten. Mit Paris unterhält die Kölner Uni derzeit schon einen Deutsch-Französischen Studiengang, in dessen Rahmen deutsche Studenten einen Teil ihres Studiums in der französischen Hauptstadt absolvieren. Zusätzlich soll es nun einen weiteren Austausch von Verwaltungsmitarbeitern und Wissenschaftlern geben, der für mehr Kultursensibilität, sprachliche Kenntnisse und einen besseren Wissenstransfer sorgen soll. „Im Zuge des Bologna-Prozesses hatte man eigentlich geglaubt, dass das eine Selbstverständlichkeit ist“, sagt Elger. „Ist es aber nicht.“

Wie man es besser macht, zeigen die Kölner bei einer Kooperation mit der Partneruni im belgischen Löwen. Beispielsweise teilen sich die Geowissenschaft in Köln und Löwen das Equipment, um Klimadaten zu ermitteln, und werben gemeinsam um Drittmittel bei der Europäischen Union. Vorbildlich sei auch die Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Universität Boulder – etwa im Bereich EU-Studies.

Büros in Peking und Delhi

In Delhi, Peking und New York unterhält die Kölner Universität außerdem eigene Büros, in denen sie deutsche Universitäten vertritt: Die Mitarbeiter sind mehr oder weniger das „Ohr“ der deutschen Wissenschaft vor Ort, kennen sich in der Rechtskultur der betreffenden Länder aus, besuchen wissenschaftliche Kongresse und können Studenten und Wissenschaftler beraten.

„In China wollen viele Studenten in Deutschland studieren“, sagt Elger. Unklar sei allerdings oft, ob ihre Schulabschlüsse dazu ausreichten. Durch die Beratung „wissen sie besser, was sie in Köln erwartet“. Die Zahl der chinesischen Studienabbrecher habe man auf diese Weise deutlich verringern können.

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