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Uni Köln: Der große Ansturm bleibt aus

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An der größten Präsenzhochschule des Landes haben sich weniger neue Studenten für das Wintersemester beworben als die Verantwortlichen angenommen hatten. Dennoch stellt sich die Uni auf auf künftig stark steigende Studentenzahlen ein.  Von
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Köln

Mit 46 000 Studierenden ist die Kölner Universität die größte Präsenz-Hochschule des Landes. Für den Herbst erwartet die Hochschule nur einen mäßigen Ansturm. Überrascht zeigte sich Sprecher Patrick Honecker jedenfalls von den nur mäßig steigenden Bewerberzahlen. „Wir hatten mit 20 Prozent mehr Bewerbern gerechnet.“ Tatsächlich seien die entsprechenden Zahlen lediglich von 54 000 auf 58 000 gestiegen.

Im kommenden Semester wird die Universität Köln 8000 Studierende aufnehmen, ein Jahr zuvor waren es 7000. Für 2014 sind 7300 geplant, für 2015 knapp 7000. Die Uni nimmt damit mehr Studenten auf als zunächst geplant: Im Hochschulpakt sind nur 5500 Erstsemester pro Jahr vorgesehen.

Damit die Uni für den doppelten Abiturjahrgang gerüstet ist, hat sie schon von 2007 bis 2011 insgesamt 1000 wissenschaftliche Mitarbeiter eingestellt sowie 50 Professoren berufen. 20 weitere Professoren sollen noch in diesem Jahr nach Köln kommen. Rund 1,3 Milliarden Euro steckt die Hochschule in ihren Masterplan. Bis 2015 sollen 17 000 Quadratmeter neue Flächen für Büros und Seminarräume gebaut oder angemietet werden.

Im September wird das neue Studierenden Service Center eröffnet, das unter anderem Platz für 14 Seminarräume bietet. Dazu kommen Hörsäle in der Botanik, im Seminargebäude und im Modulbau der Wiso-Fakultät. Außerdem wird das Medienangebot stark erweitert: Künftig bietet die Universität Köln ihren Nutzern Zugang zu 560 Datenbanken, 70 000 elektronischen Zeitschriften und rund 30 000 E-Books an.

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