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Uni Köln: Sowi-Studenten begrüßen Entscheidung

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Die gefürchtete Ökonomisierung des Studiengangs Sozialwissenschaften ist vom Tisch. Foto: Dirk Riße
Große Erleichterung bei den Studenten vom Bündnis Sozialwissenschaften an der Kölner Uni: Nach der Diskussion um die Neuausrichtung des Faches wurde jetzt beschlossen, den Bachelor-Studiengang ähnlich beizubehalten wie bisher.  Von
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Köln

Kehrtwende in der Diskussion um die Neuausrichtung der Sozialwissenschaften an der Kölner Universität: In seiner jüngsten Sitzung hat die Engere Fakultät der Wiso-Fakultät beschlossen, den Bachelor-Studiengang Sozialwissenschaft in einem ähnlichen Umfang wie bisher beizubehalten. Zusätzlich soll der Studiengang VWL sozialwissenschaftlicher Richtung (VWL-Soz) angeboten werden.

Bislang wollte die Wiso-Fakultät die Sozialwissenschaften durch den VWL-Soz-Studiengang ersetzen. Das hatte unter vielen Studenten für Empörung gesorgt, die eine Ökonomisierung des Studiengangs befürchtet hatten. Mehrmals demonstrierten Studenten in der Uni. Der neue Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften beinhaltet einen wesentlich geringeren Anteil an Volkswirtschaft als zunächst angedacht. Statt 60 (von 180) Credit Points müssen die Studenten nun nur noch 27 Punkte im Bereich Volkswirtschaft erwerben. Außerdem wird es weiterhin möglich sein, Politik und Soziologie gemeinsam im Rahmen der Sozialwissenschaften zu studieren, erläuterte der Dekan der Wiso-Fakultät, Werner Mellis.

Freude über die Kehrtwende

Während beim Bündnis Sozialwissenschaften, in dem unter anderem verschiedene Hochschulgruppen vereinigt sind, die Freude über die Kehrtwende groß war, kommentierte Mellis das Ergebnis als „nicht ungewöhnlich“ im Rahmen einer Diskussion über die Neuausrichtung von Studienfächern.

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