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Neues Pumpwerk: Hochwasser zurück in den Rhein

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Der Entwurf für das neue Pumpwerk sieht eine Lamellenfassade vor, die abwechselnd ein grünes Seerosenmotiv sowie orange-rote Quader darstellen soll.  Foto: Ute Piroeth Architektur
Das neue Hochwasserpumpwerk am Kuhlenweg in Langel soll im Mai 2013 fertig gestellt sein. Insgesamt hat die Anlage 13 Millionen Euro gekostet. Betonreste in der Kanalgrube hatten den Abschluss der Arbeiten an dem Projekt verzögert.  Von
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Langel

Die Arbeiten am Hochwasserpumpwerk am Kuhlenweg gehen in die letzte Phase. Die Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) ersetzen dort das alte, aus den 60er Jahren stammende Gebäude durch einen Neubau. Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres soll die 13 Millionen Euro teure Anlage fertig sein. Sie wurde nach den Plänen des Kölner Architekturbüros Ute Piroeth gestaltet, das sich bei einem von der Steb ausgerufenen Wettbewerb mit seinem Konzept durchgesetzt hatte. Das Werk wird Regen und geklärte Abwässer bei Hochwasser zurück in den Rhein pumpen.

Derzeit wird eine große Grube zurückgebaut, in der bereits Kanäle verlegt wurden. „Dieses Loch musste teilweise durch Kopfbalken gestützt werden“, erläutert der Projektleiter für das Pumpwerk, Jürgen Werker von den Steb. Die Betonträger sollten dafür sorgen, dass sich die Wände versteifen konnten und die Grube nicht in sich zusammenfiel. Jetzt, nachdem die Leitungsarbeiten abgeschlossen sind, wird der Beton abgetragen und das Loch sukzessive zugeschüttet.

Mit diesen finalen Schritten endet eine mehrere Jahre anhaltende Planungs- und Bauphase für einen wichtigen Teil des Kölner Hochwasserschutzkonzeptes. Zuerst wurde das neue Langeler Werk gebaut, anschließend das alte abgerissen. Da die Anlage immer betriebsbereit sein muss, erhielt das neue Werk aus bautaktischen Gründen zunächst provisorische Leitungen, damit es auch während des Abbruchs schon verlässlich laufen konnte. Hierbei stießen die Arbeiter überraschend auf weitere Betonreste im Erdreich, die sie ebenfalls entfernen mussten.

Baugrube soll bis Januar zu sein

„Das musste alles raus, damit wir weiter machen konnten“, erläutert Werker. Dadurch zogen sich die Bauarbeiten um einige Zeit in die Länge. Nun soll der Graben voraussichtlich im Januar kommenden Jahres verschwunden sein, danach werden Fachleute auf dem Pumpwerks-Gelände Pflanzen setzen. Im März ist dann die Fassade des Gebäudes an der Reihe. Sie soll mit Lamellen ausgestaltet werden, die je nach Betrachtungswinkel ein grünes Seerosenbild oder einen orange-roten Quader darstellen. Auch die Straße zur Anlage soll zeitgleich ausgebaut sein.

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